Blitzer & Geschwindigkeit
Kompetente Beratung und Vertretung im Bereich Blitzer & Geschwindigkeit in Hamburg.
Blitzer & Geschwindigkeit: Ein umfassender Überblick
Im deutschen Verkehrsrecht spielt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen eine zentrale Rolle. Geschwindigkeitsmessungen durch Blitzanlagen sind eine gängige Methode, um Verkehrssicherheit zu gewährleisten und Verkehrsteilnehmer zur Einhaltung der Regeln zu animieren. Doch was passiert, wenn man einen Bußgeldbescheid aufgrund einer Blitzermessung erhält? In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige über die Anfechtung von Blitzermessungen, mögliche Messfehler und die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen.
Relevante Gesetze und Vorschriften
Die rechtlichen Grundlagen für Geschwindigkeitsmessungen in Deutschland sind im Straßenverkehrsgesetz (StVG), der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) sowie im Bußgeldkatalog (BKatV) festgelegt. Insbesondere § 3 StVO gibt die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten vor, während § 24 StVG die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten regelt. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen können Bußgelder, Punkte in Flensburg sowie Fahrverbote verhängt werden. Auch die Rechtsverordnung über technische Anforderungen an Geschwindigkeitsmessgeräte ist hier von Bedeutung.
Welche Strafen drohen bei Blitzer & Geschwindigkeit?
Die Konsequenzen einer Geschwindigkeitsüberschreitung sind unterschiedlich und hängen von der Schwere des Vergehens ab. Hier sind die häufigsten Strafen:
- Bis 10 km/h zu schnell: Bußgeld von 30 € (kein Punkt)
- 11 bis 15 km/h zu schnell: Bußgeld von 50 € (1 Punkt)
- 16 bis 20 km/h zu schnell: Bußgeld von 70 € (1 Punkt)
- 21 bis 25 km/h zu schnell: Bußgeld von 80 € (2 Punkte)
- 26 bis 30 km/h zu schnell: Bußgeld von 100 € (2 Punkte)
- 31 bis 40 km/h zu schnell: Bußgeld von 160 €, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot
- Über 41 km/h zu schnell: Bußgeld ab 200 € (2-3 Punkte) und Fahrverbot möglich
Bei besonders schweren Verstößen kann sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu 1 Jahr drohen (§ 315c StGB).
Einspruch gegen den Bescheid: Wann lohnt es sich?
Wenn Sie einen Bußgeldbescheid erhalten haben, können Sie innerhalb von zwei Wochen Einspruch einlegen. Ein Einspruch lohnt sich in folgenden Fällen:
- Wenn Sie der Meinung sind, dass die Messung fehlerhaft war.
- Wenn die Geschwindigkeit nicht korrekt erfasst wurde, z.B. durch ungenaue Kalibrierung der Messgeräte.
- Wenn Sie nachweisen können, dass Sie nicht der Fahrer des Fahrzeugs waren oder das Fahrzeug gestohlen war.
Ein spezialisierter Anwalt kann Ihnen helfen, die Erfolgsaussichten eines Einspruchs zu bewerten und die erforderlichen Schritte einzuleiten.
Häufige Fälle aus unserer Hamburger Praxis
In unserer Kanzlei in Hamburg haben wir häufig mit folgenden Mandantensituationen zu tun:
- Messfehler: Ein Mandant erhielt einen Bußgeldbescheid aufgrund eines Blitzerfotos, das eine ungenaue Geschwindigkeit anzeigte. Nach Prüfung stellte sich heraus, dass das Messgerät nicht ordnungsgemäß kalibriert war.
- Fahrverbot: Ein anderer Mandant war wiederholt zu schnell gefahren und erhielt ein Fahrverbot. Durch die Anfechtung des letzten Bescheids konnten wir das Fahrverbot erfolgreich aufheben.
Diese Fälle zeigen, dass es oft sinnvoll ist, einen Anwalt für Verkehrsrecht einzuschalten, um Ihre Rechte zu wahren.
Das Verfahren nach einem Vorfall: Fristen und Abläufe
Nach einem Blitzer-Vorfall erhalten Sie in der Regel einen Bußgeldbescheid per Post. Die Wichtigsten Schritte im Überblick:
- Prüfen Sie den Bescheid auf Richtigkeit und Vollständigkeit.
- Legen Sie gegebenenfalls innerhalb von zwei Wochen Einspruch ein.
- Falls der Einspruch abgelehnt wird, können Sie die Entscheidung vor dem zuständigen Amtsgericht anfechten.
Es ist wichtig, alle relevanten Unterlagen aufzubewahren und Fristen einzuhalten, um Ihre Rechte zu schützen.
Tipps für Betroffene: Was tun und was vermeiden?
Wenn Sie in einen Geschwindigkeitsverstoß verwickelt sind, sollten Sie folgende Tipps beachten:
- Beweisen Sie Ihre Unschuld: Dokumentieren Sie alle relevanten Informationen, die Ihren Fall betreffen könnten.
- Keine Selbstanklage: Machen Sie keine Aussagen, die Ihre Schuld eingestehen könnten, bevor Sie rechtlichen Rat eingeholt haben.
- Rechtzeitig handeln: Achten Sie auf Fristen für den Einspruch und die Einreichung von Unterlagen.
Diese Maßnahmen können helfen, Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Anfechtung zu erhöhen.
In Hamburg gibt es spezielle Verkehrsgerichte, die für die Bearbeitung von Bußgeldbescheiden zuständig sind. Bei Unsicherheiten oder Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Lassen Sie sich von einem erfahrenen Anwalt für Verkehrsrecht unterstützen, um Ihre Rechte effektiv zu wahren.
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