Blitzer & Geschwindigkeit in Eppendorf

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Blitzer & Geschwindigkeit in Eppendorf

Geblitzt auf der Eppendorfer Landstraße? Das sind Ihre Rechte

In Eppendorf, einem der ruhigeren Stadtteile Hamburgs, können Geschwindigkeitsmessungen und Blitzer für Autofahrer schnell zu einem rechtlichen Problem werden. Insbesondere auf der Eppendorfer Landstraße und in der Nähe von Schulen wie der Grundschule Eppendorf ist die Geschwindigkeit oft reguliert. Ein Bußgeldbescheid kann schnell im Briefkasten landen, wenn die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit überschritten wurde.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind klar: Nach § 49 StVO drohen für Geschwindigkeitsüberschreitungen Bußgelder, Punkte in Flensburg und möglicherweise ein Fahrverbot. Bei einer Überschreitung von bis zu 10 km/h müssen Autofahrer mit einem Bußgeld von 30 Euro rechnen. Bei einer Überschreitung von 21 bis 25 km/h sind es bereits 115 Euro und 1 Punkt. Bei 26 bis 30 km/h droht ein Fahrverbot von 1 Monat und ein Bußgeld von 180 Euro.

Messfehler und fehlerhafte Geschwindigkeitsmessverfahren in Eppendorf

In vielen Fällen können Geschwindigkeitsmessungen fehlerhaft sein. Häufige Ursachen sind ungenaue Messgeräte oder falsche Aufstellung der Blitzer. In Eppendorf sind Blitzanlagen z. B. an der Kreuzung Eppendorfer Weg und Martinistraße installiert. Bei fehlerhaften Messungen können Betroffene Einspruch einlegen. Hierbei ist es entscheidend, die genauen Umstände der Messung zu überprüfen.

Ein häufiges Problem ist, dass die Messgeräte nicht ordnungsgemäß kalibriert sind. Nach § 24 OWiG müssen Messgeräte regelmäßig überprüft werden. Wenn dies nicht geschehen ist, kann der Bußgeldbescheid angefochten werden. Auch die korrekte Installation und die Einhaltung der vorgeschriebenen Abstände zu Verkehrszeichen sind relevant. Bei einem Einspruch kann es sich lohnen, Gutachten von Fachleuten einzuholen.

Fahrverbot in Eppendorf: Wann sich ein Einspruch lohnt

Ein Fahrverbot kann für viele Autofahrer eine erhebliche Belastung darstellen. Besonders in Eppendorf, wo die öffentliche Verkehrsanbindung nicht immer optimal ist, kann ein Fahrverbot den Alltag stark beeinträchtigen. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen ab 41 km/h innerorts wird häufig ein Fahrverbot von einem Monat verhängt. Bei schwerwiegenden Verstößen kann dies sogar auf drei Monate ansteigen.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, gegen ein Fahrverbot vorzugehen. Beispielsweise kann ein Fahrverbot in der Regel nur dann verhängt werden, wenn keine milderen Maßnahmen ausreichen. Hier kann ein Einspruch sinnvoll sein, um die Umstände des Einzelfalls zu prüfen. Wenn Sie zum Beispiel auf der Eppendorfer Landstraße geblitzt wurden, aber nachweisen können, dass Sie nicht der Fahrer waren oder dass eine fehlerhafte Messung vorlag, kann das Fahrverbot möglicherweise abgewendet werden.

Häufige Bußgeldfallen im Bezirk Hamburg-Nord

Bewohner von Eppendorf sollten sich der typischen Bußgeldfallen bewusst sein. Zu den häufigsten Verstößen zählen:

  • Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit in Wohngebieten: Bußgelder ab 30 Euro.
  • Falschparken vor Schulen: Bußgelder bis zu 55 Euro.
  • Missachtung von Stoppschildern: Bußgelder ab 100 Euro und 1 Punkt.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Mandant wurde auf der Eppendorfer Landstraße mit 60 km/h bei 50 km/h Höchstgeschwindigkeit geblitzt. Er erhielt einen Bußgeldbescheid über 100 Euro sowie 1 Punkt in Flensburg. Nach Prüfung der Messung stellte sich heraus, dass die Blitzanlage nicht korrekt kalibriert war, was zu einem erfolgreichen Einspruch führte.

Bei der Auseinandersetzung mit Blitzermessungen und der Anfechtung von Bußgeldern ist es ratsam, rechtzeitig einen Anwalt zu konsultieren. So können Sie Ihre Rechte wahren und mögliche Konsequenzen abwenden.

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