Blitzer & Geschwindigkeit in Hohenfelde
Ihr Anwalt für Blitzer & Geschwindigkeit in Hohenfelde und Umgebung.
Geblitzt auf der Wartenau? Das sind Ihre Rechte
Im Stadtteil Hohenfelde, insbesondere auf der Wartenau oder an der Kreuzung zur Barmbeker Straße, kommt es häufig zu Geschwindigkeitsmessungen durch stationäre Blitzer oder mobile Messgeräte. Die rechtlichen Probleme, die Anwohner und Verkehrsteilnehmer hier oft betreffen, sind vielfältig. Besonders in den verkehrsreichen Zeiten, wie morgens und nachmittags, sind die Messungen nicht selten mit Fragen zur Rechtmäßigkeit und Genauigkeit verbunden.
Messfehler und fehlerhafte Geschwindigkeitsmessverfahren
Ein typisches Problem in Hohenfelde sind fehlerhafte Geschwindigkeitsmessungen. Diese können durch verschiedene Faktoren entstehen, wie zum Beispiel:
- Nicht ordnungsgemäße Kalibrierung der Geräte
- Ungenauigkeiten bei der Messung aufgrund von Umgebungsbedingungen
- Fehler bei der Standortwahl der Messgeräte
Wenn Sie geblitzt wurden, stehen Ihnen mehrere rechtliche Möglichkeiten zur Verfügung. Ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid kann sinnvoll sein, wenn Sie der Meinung sind, dass die Messung fehlerhaft war. Gemäß § 67 des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OWiG) haben Sie hierfür zwei Wochen Zeit, nachdem Sie den Bescheid erhalten haben.
Rechtsfolgen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen in Hohenfelde
Die rechtlichen Konsequenzen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen sind klar geregelt. Hier einige Beispiele für die Bußgelder und Punkte, die Sie bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung in Hohenfelde erwarten können:
- Überschreitung um 10 km/h: 30 Euro, kein Punkt
- Überschreitung um 21 km/h: 70 Euro, 1 Punkt
- Überschreitung um 31 km/h: 120 Euro, 1 Punkt, 1 Monat Fahrverbot
- Überschreitung um 41 km/h: 160 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
Diese Regelungen sind in der Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) verankert. Besonders in der Nähe von Schulen oder Wohngebieten kann die Toleranzgrenze geringer sein, was die rechtlichen Folgen verschärfen kann.
Typische Mandantensituationen aus der Praxis
In unserer Kanzlei haben wir oft mit Mandanten zu tun, die sich gegen Bußgeldbescheide wehren möchten. Ein häufiger Fall ist etwa der Anwohner der Wartenau, der morgens auf dem Weg zur Arbeit mit 55 km/h in einer 30er-Zone geblitzt wurde. Nach eingehender Prüfung stellte sich heraus, dass der Blitzer unzureichend kalibriert war, was zur Aufhebung des Bußgeldbescheids führte. Ein weiterer Fall betrifft einen Autofahrer, der auf der Barmbeker Straße in einer verkehrsreichen Zeit einen mobilen Blitzer passierte. Hier konnten wir durch die Prüfung der Messprotokolle nachweisen, dass die Messung fehlerhaft war.
Ein Einspruch kann sich lohnen, insbesondere wenn Zweifel an der Genauigkeit der Messung oder an der Rechtmäßigkeit des Verfahrens bestehen.
Wenn Sie in Hohenfelde mit einem Bußgeldbescheid konfrontiert sind, zögern Sie nicht, unsere Kanzlei zu kontaktieren. Wir unterstützen Sie gerne bei der Anfechtung und klären Ihre Rechtslage.
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