Unfallregulierung
Kompetente Beratung und Vertretung im Bereich Unfallregulierung in Hamburg.
Überblick zur Unfallregulierung: Schadensregulierung nach Verkehrsunfällen
Die Unfallregulierung ist ein zentrales Thema im Verkehrsrecht, das die Schadensregulierung nach Verkehrsunfällen umfasst. Hierbei sind verschiedene rechtliche Aspekte zu beachten, darunter die Haftungsfragen zwischen den Unfallbeteiligten, die Geltendmachung von Schmerzensgeld und die Abwicklung von Schadenersatzansprüchen. In Deutschland sind insbesondere das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), das Straßenverkehrsgesetz (StVG) und das Pflichtversicherungsgesetz (PflVG) relevant.
Relevante Gesetze und Vorschriften
Im Rahmen der Unfallregulierung sind folgende Gesetze von Bedeutung:
- BGB (Bürgerliches Gesetzbuch): Hier sind die allgemeinen Vorschriften über Schadensersatz (§§ 823, 249 BGB) sowie Regelungen zu Schmerzensgeld (§ 253 BGB) zu finden.
- StVG (Straßenverkehrsgesetz): Dieses Gesetz definiert die Grundsätze der Verkehrssicherheit und die Haftung im Straßenverkehr.
- PflVG (Pflichtversicherungsgesetz): Es regelt die erforderliche Haftpflichtversicherung für Kraftfahrzeuge und die Ansprüche aus der Versicherung.
Häufige Fälle aus unserer Hamburger Praxis
In unserer Praxis in Hamburg begegnen wir häufig folgenden Situationen:
- Unfall mit Personenschaden: Ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wird, erfordert eine umfassende Prüfung der Haftung sowie die Geltendmachung von Schmerzensgeld. Die Höhe des Schmerzensgeldes hängt von der Schwere der Verletzungen ab und kann mehrere tausend Euro betragen.
- Unfall mit Sachschaden: Hierbei geht es um die Regulierung der Reparaturkosten für beschädigte Fahrzeuge. Oftmals sind Gutachten notwendig, um die Schadenshöhe festzustellen.
- Unfallflucht: Bei Fahrerflucht sind die rechtlichen Konsequenzen erheblich. § 142 StGB sieht Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen vor. Zudem können Punkte in Flensburg eingetragen werden.
Ihre Rechte als Betroffener
Als Unfallbeteiligter haben Sie verschiedene Rechte, die Sie kennen sollten:
- Anspruch auf Schadensersatz: Sie haben das Recht, den gesamten Schaden, der Ihnen durch den Unfall entstanden ist, geltend zu machen. Dies umfasst sowohl materielle Schäden (z.B. Reparaturkosten) als auch immaterielle Schäden (z.B. Schmerzensgeld).
- Recht auf Schmerzensgeld: Bei Verletzungen haben Sie das Recht auf Schmerzensgeld, das individuell festgelegt wird. Rechtsanwälte können hier oft höhere Beträge durchsetzen als Laien.
- Recht auf einen Anwalt: Sie sind nicht verpflichtet, auf einen Anwalt zu verzichten. Gerade bei komplexen Fällen ist die Unterstützung durch einen Fachanwalt ratsam.
Ablauf der Unfallregulierung
Nach einem Verkehrsunfall sollten Sie folgende Schritte beachten:
- Unfallaufnahme: Dokumentieren Sie den Unfallort, machen Sie Fotos und notieren Sie sich alle wichtigen Daten (Zeugen, Fahrzeughalter, etc.).
- Schadenmeldung: Melden Sie den Unfall umgehend Ihrer Versicherung. Beachten Sie, dass Versicherungen oft Fristen setzen.
- Gutachten einholen: Lassen Sie ein Schadensgutachten erstellen, um die Höhe des Schadens genau zu bestimmen.
- Schaden geltend machen: Reichen Sie Ihre Ansprüche beim Unfallverursacher oder dessen Versicherung ein.
Typische Fristen sind:
- Für die Meldung an die eigene Versicherung: in der Regel innerhalb von 7 Tagen.
- Für die Geltendmachung von Schmerzensgeld: 3 Jahre nach Kenntnis des Schadens (§ 199 BGB).
Einspruch gegen den Bescheid: Wann lohnt es sich?
Ein Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid kann in verschiedenen Situationen sinnvoll sein, insbesondere wenn:
- Sie den Vorwurf der Verkehrsunfallflucht oder einer anderen Ordnungswidrigkeit für unbegründet halten.
- Die festgelegten Bußgelder oder Punkte in Flensburg für unangemessen halten.
- Sie Beweise haben, die den Vorwurf widerlegen könnten (z.B. Zeugen).
Der Einspruch muss innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt des Bescheids schriftlich bei der zuständigen Behörde eingelegt werden. Ein fachkundiger Anwalt kann Ihnen dabei helfen, die Erfolgsaussichten realistisch einzuschätzen.
Tipps für die Unfallregulierung
Hier sind einige wichtige Tipps, die Sie beachten sollten:
- Unfallort absichern: Sichern Sie den Unfallort ab, um weitere Unfälle zu vermeiden.
- Polizei rufen: Bei Personenschäden oder größeren Sachschäden ist es ratsam, die Polizei zu informieren.
- Keine Schuld eingestehen: Vermeiden Sie es, am Unfallort Schuldfragen zu klären. Dies kann später gegen Sie verwendet werden.
- Dokumentation ist wichtig: Machen Sie Fotos vom Unfallort, den Fahrzeugen und eventuellen Verletzungen.
- Rechtsberatung in Anspruch nehmen: Ziehen Sie im Zweifel einen Anwalt hinzu, um Ihre Ansprüche korrekt geltend zu machen.
In Hamburg gibt es zahlreiche spezialisierte Kanzleien, die Ihnen in Fragen der Unfallregulierung zur Seite stehen können. Zögern Sie nicht, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um Ihre Ansprüche optimal durchzusetzen und rechtliche Fallstricke zu vermeiden.
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