Unfallregulierung in Sternschanze
Ihr Anwalt für Unfallregulierung in Sternschanze und Umgebung.
Rechtsfragen nach einem Verkehrsunfall auf der Sternschanze
Die Sternschanze ist durch ihre engen Straßen und das hohe Verkehrsaufkommen ein Ort, an dem Verkehrsunfälle häufig vorkommen. Ob an der Hoheluftchaussee, der Schanzenstraße oder den Kreuzungen rund um den Schulterblatt: Die rechtlichen Probleme nach einem Unfall können vielschichtig sein. Dabei sind nicht nur die Unfallbeteiligten betroffen, sondern auch Passanten und Anwohner.
Haftungsfragen klären: Wer ist schuld?
Nach einem Verkehrsunfall stellt sich oft die Frage der Haftung. Wer ist für den Schaden verantwortlich? Nach § 823 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) haftet derjenige, der durch sein Verschulden einen Schaden verursacht. Dies kann sowohl für Fahrzeugführer als auch für Fußgänger oder Radfahrer gelten. In der Regel wird die Haftung anhand der Straßenverkehrsordnung (StVO) und der individuellen Umstände des Unfalls beurteilt.
Beispielhafte Situationen aus der Praxis in Sternschanze:
- Ein Autofahrer übersieht an der Kreuzung Schanzenstraße/Hoheluftchaussee ein Stoppschild und verursacht einen Unfall mit einem Radfahrer.
- Ein Fußgänger wird beim Überqueren der Straße am Schulterblatt von einem abbiegenden Fahrzeug erfasst.
In beiden Fällen müssen die genauen Umstände ermittelt werden, um die Schuldfrage zu klären. Oft sind Beweise wie Zeugenaussagen oder Videoaufzeichnungen entscheidend.
Schadensregulierung: So sichern Sie Ihre Ansprüche
Nach einem Verkehrsunfall müssen Geschädigte ihre Ansprüche auf Schadensersatz geltend machen. Dies umfasst sowohl materielle Schäden als auch immaterielle Schäden wie Schmerzensgeld. Nach § 253 BGB steht Geschädigten ein angemessenes Schmerzensgeld zu, das je nach Schwere der Verletzungen zwischen 1.000 Euro und 100.000 Euro betragen kann. Die Höhe hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa der Dauer der Verletzung oder der Beeinträchtigung im Alltag.
Die Frist zur Geltendmachung von Ansprüchen beträgt in der Regel drei Jahre ab dem Zeitpunkt des Unfalls gemäß § 195 BGB. Es ist ratsam, schnell zu handeln und rechtlichen Rat einzuholen, um Ansprüche nicht zu verlieren.
Bußgelder und Punkte: Die Folgen von Verkehrsverstößen
In der Sternschanze gibt es zahlreiche Blitzer, die häufig Verkehrssünder aufdecken. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Schanzenstraße beispielsweise können Bußgelder von 30 Euro bis 600 Euro anfallen, je nach Schwere des Verstoßes. Zusätzlich drohen Punkte in Flensburg:
- Bis zu 20 km/h zu schnell: 30 Euro und 1 Punkt.
- Über 21 bis 30 km/h: 80 Euro und 2 Punkte.
- Über 31 bis 40 km/h: 120 Euro, 2 Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot.
Ein Fahrverbot kann auch bei schwereren Verstößen, wie etwa dem Fahren unter Alkoholeinfluss gemäß § 24a StVG (Straßenverkehrsgesetz) von bis zu drei Monaten verhängt werden. In Fällen, in denen die Promillegrenze von 0,5 überschritten wird, drohen empfindliche Strafen und der Verlust des Führerscheins.
Beratung nach einem Verkehrsunfall: Ihre nächsten Schritte
Im Falle eines Verkehrsunfalls in der Sternschanze ist es wichtig, sich schnellstmöglich rechtlich beraten zu lassen. Viele Fragen zu Haftung, Schadensregulierung und möglichen Bußgeldern erfordern erfahrene Unterstützung. Insbesondere die Klärung der Schuldfrage und die Sicherstellung Ihrer Ansprüche sollten zeitnah erfolgen, um rechtliche Nachteile zu vermeiden. Die Komplexität der Materie macht eine professionelle Beratung unerlässlich.
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