Alkohol am Steuer in Sternschanze
Ihr Anwalt für Alkohol am Steuer in Sternschanze und Umgebung.
Alkohol am Steuer in der Sternschanze: Ihre rechtlichen Optionen
Im beliebten Stadtteil Sternschanze, wo das Nachtleben pulsierend ist und zahlreiche Bars entlang der Schanzenstraße locken, sind die rechtlichen Probleme im Zusammenhang mit Alkohol am Steuer häufig. Wer hier nach einem geselligen Abend mit dem Auto nach Hause fahren möchte, sollte sich der rechtlichen Konsequenzen bewusst sein, die eine Trunkenheitsfahrt nach sich ziehen kann. Die Polizei kontrolliert verstärkt in der Schanzenstraße und an den Kreuzungen zur Heubergstraße und zur Bartelsstraße, insbesondere während der Abendstunden.
Rechtsfolgen einer Trunkenheitsfahrt
Die gesetzlichen Regelungen zum Thema Alkohol am Steuer sind im Straßenverkehrsgesetz (StVG), in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) sowie im Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) verankert. Ab einem Blutalkoholwert von 0,5 Promille drohen Bußgelder und Punkte in Flensburg. Bei 0,5 bis 1,09 Promille verhängt das Ordnungsamt ein Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot. Ab 1,1 Promille wird es strafrechtlich relevant, was mit einem Strafverfahren nach § 316 StGB einhergeht. Hierbei sind Geldstrafen von mehreren tausend Euro, Punkte und ein Fahrverbot von mindestens sechs Monaten möglich.
- 0,5 - 1,09 Promille: 500 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
- 1,1 Promille und mehr: Geldstrafe, 3 Punkte, mindestens 6 Monate Fahrverbot
- Fahren unter Einfluss von Drogen: Bußgeld ab 300 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
Die MPU-Anordnung: Ein Weg zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis
Ein häufiges Szenario für unsere Mandanten aus der Sternschanze ist die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU). Diese wird insbesondere nach mehreren Trunkenheitsfahrten oder einem hohen Blutalkoholwert angeordnet. Die MPU soll prüfen, ob der Fahrer in der Lage ist, sein Verhalten zu ändern und sicher am Straßenverkehr teilzunehmen. Die Kosten für eine MPU betragen in der Regel zwischen 350 und 600 Euro, hinzu kommen die Kosten für die Vorbereitung und den psychologischen Gutachter.
Die Frist zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis kann nach der MPU variieren. In vielen Fällen müssen Betroffene mit einer Wartezeit von mehreren Monaten rechnen, bevor sie erneut einen Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis stellen können.
Praktische Beispiele aus der Sternschanze
Unsere Kanzlei hat bereits zahlreiche Mandanten aus der Sternschanze vertreten, deren Fälle verdeutlichen, wie unterschiedlich die Situationen sein können:
- Fall 1:
- Fall 2: Eine 27-jährige Frau wird nach einem Verkehrsunfall mit 1,5 Promille erwischt. Sie muss sich einer MPU unterziehen und erwartet eine Geldstrafe sowie ein längeres Fahrverbot.
- Fall 3: Ein 45-jähriger Mann hat bereits mehrere Trunkenheitsfahrten hinter sich und wird erneut angehalten. Er erhält die Anordnung zur MPU und muss mit einer langen Wartezeit rechnen, bis er seine Fahrerlaubnis zurückbekommt.
Die Verkehrssituation in der Sternschanze, insbesondere während der Stoßzeiten, sowie die hohe Anzahl an Kontrollstellen erfordern ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein. Wer sich dennoch in eine solche Situation begibt, sollte sich rechtzeitig rechtlichen Beistand suchen, um die besten Optionen zur Verteidigung und zur Schadensminimierung zu erörtern.
Wenn Sie Fragen zu Ihrem konkreten Fall haben oder rechtliche Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Unsere erfahrenen Anwälte beraten Sie umfassend und persönlich.
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