Bußgeldbescheid in Sternschanze
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Geblitzt auf der Schanzenstraße? Das sind Ihre Rechte
Bewohner der Sternschanze sehen sich häufig mit Bußgeldbescheiden konfrontiert, insbesondere an stark frequentierten Straßen wie der Schanzenstraße oder der Budapester Straße. Diese Straßen sind nicht nur von hohem Verkehrsaufkommen geprägt, sondern auch von zahlreichen Blitzern, die Geschwindigkeitsüberschreitungen dokumentieren. Ein Geschwindigkeitsverstoß kann schnell zu einem Bußgeld führen, das je nach Höhe der Überschreitung zwischen 30 Euro und 680 Euro betragen kann. Darüber hinaus drohen Punkte in Flensburg und im schlimmsten Fall ein Fahrverbot.
Bußgelder und Punkte: Was Sie erwartet
Die Bußgeldkatalogverordnung (BKatV) legt die Höhe der Bußgelder und die zugehörigen Punkte fest. Hier sind einige Beispiele für Geschwindigkeitsüberschreitungen in geschlossenen Ortschaften:
- bis 10 km/h: 30 Euro, keine Punkte
- 11 bis 15 km/h: 50 Euro, 1 Punkt
- 16 bis 20 km/h: 70 Euro, 1 Punkt
- 21 bis 25 km/h: 80 Euro, 1 Punkt
- 26 bis 30 km/h: 100 Euro, 1 Punkt
- über 30 km/h: 160 Euro, 2 Punkte, Fahrverbot von 1 Monat
Besonders häufig wird in der Sternschanze die Geschwindigkeit an der Kreuzung Schanzenstraße / Susannenstraße kontrolliert. Hier kann ein schnelles Überqueren der Ampel teuer werden, wenn man die zulässige Geschwindigkeit überschreitet.
Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr: Typische Probleme in Sternschanze
In der Sternschanze sind nicht nur Geschwindigkeitsüberschreitungen ein Problem. Auch Falschparken, Missachtung von Verkehrszeichen oder das Nutzen des Mobiltelefons während der Fahrt können zu Bußgeldern führen. Nach § 49 StVO sind die Strafen für Falschparken unterschiedlich, können aber bis zu 100 Euro betragen und ebenfalls Punkte nach sich ziehen. Besonders in der Schanzenstraße und um den Hamburger Bahnhof herum sind Falschparker ein häufiges Bild, was zu einem erhöhten Risiko für Bußgelder führt.
Praxisbeispiele: Wenn der Bescheid kommt
Ein typischer Fall aus unserer Praxis betrifft einen Mandanten, der in der Schanzenstraße mit 56 km/h geblitzt wurde. Der Bußgeldbescheid belief sich auf 100 Euro und einen Punkt. Nach Rücksprache stellte sich heraus, dass der Blitzer aufgrund einer zuvor nicht beschilderten Baustelle nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet war. In diesem Fall lohnt sich ein Einspruch, um das Bußgeld zu reduzieren oder die Punkte zu vermeiden.
Ein weiterer Fall betrifft einen Fahranfänger, der auf der Budapester Straße 80 km/h fuhr, wo nur 50 km/h erlaubt waren. Hier drohte nicht nur ein Bußgeld von 160 Euro, sondern auch ein Fahrverbot von einem Monat, da die Geschwindigkeitsüberschreitung über 30 km/h lag. Durch rechtzeitige Einspruchsfrist von 14 Tagen nach Erhalt des Bescheides war es möglich, die Situation zu überprüfen und gegebenenfalls die Umstände zu klären.
Wenn Sie ebenfalls einen Bußgeldbescheid erhalten haben oder Fragen zu Ihrem Recht haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen zur Seite und helfen Ihnen dabei, Ihre Rechte zu wahren.
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