Blitzer & Geschwindigkeit in Fuhlsbüttel
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Geblitzt auf der Fuhlsbütteler Straße? Das sind Ihre Rechte
In Fuhlsbüttel, einem Stadtteil mit regem Verkehr und zahlreichen Geschwindigkeitsmessungen, stehen viele Autofahrer vor rechtlichen Herausforderungen. Die häufigsten Probleme betreffen fehlerhafte Blitzermessungen und die Möglichkeit, gegen diese vorzugehen. An stark frequentierten Straßen wie der Fuhlsbütteler Straße oder der Alsterdorfer Straße wird häufig geblitzt, was zu einer Vielzahl von Bußgeldbescheiden führt.
Rechtsfolgen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen
Wurden Sie geblitzt, sind die Rechtsfolgen oftmals gravierend. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb geschlossener Ortschaften von bis zu 10 km/h droht ein Bußgeld von 30 Euro. Ab 21 km/h müssen Sie mit einem Bußgeld von 70 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Bei Überschreitungen über 40 km/h kann bereits ein Fahrverbot von einem Monat verhängt werden.
- 10 km/h zu schnell: 30 Euro
- 21 km/h zu schnell: 70 Euro und 1 Punkt
- 31 km/h zu schnell: 120 Euro, 1 Punkt und 1 Monat Fahrverbot
- 41 km/h zu schnell: 160 Euro, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot
Es ist wichtig zu beachten, dass nach Erhalt des Bußgeldbescheids eine Einspruchsfrist von 14 Tagen gilt. Versäumen Sie diese Frist, wird der Bescheid rechtskräftig.
Fehlerhafte Geschwindigkeitsmessungen in Fuhlsbüttel
Die Messverfahren, die in Fuhlsbüttel eingesetzt werden, sind nicht immer fehlerfrei. In vielen Fällen kommt es zu Messfehlern, die auf ungenaue Kalibrierung oder technische Störungen zurückzuführen sind. Beispielsweise können Radarfallen an der Kreuzung Fuhlsbütteler Straße und Alsterdorfer Straße durch das Wetter, wie Regen oder Nebel, beeinflusst werden. Hier kann ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid durchaus Aussicht auf Erfolg haben.
Darüber hinaus ist es wichtig, die rechtlichen Grundlagen zu kennen. In Deutschland regelt die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) die zulässigen Geschwindigkeiten. Die Ordnungswidrigkeiten-Gesetzgebung (OWiG) kommt bei der Ahndung von Geschwindigkeitsverstößen zur Anwendung. Bei fehlerhaften Messungen können Sie sich auf § 24 StVG (Strafgesetzbuch) berufen, der die Unzulässigkeit von Bußgeldern bei fehlerhaften Messungen festlegt.
Typische Mandantensituationen: Wenn sich ein Einspruch lohnt
In der Praxis erleben wir häufig, dass Mandanten mit ähnlichen Problemen zu uns kommen. Eine typische Situation ist die Anfechtung eines Bußgeldbescheids aufgrund eines vermeintlichen Geschwindigkeitsverstoßes, den der Mandant bestreitet. Beispielsweise könnte ein Autofahrer an der Hohenloher Straße geblitzt worden sein, obwohl er sich sicher ist, die zulässige Geschwindigkeit nicht überschritten zu haben. In solchen Fällen prüfen wir die Messdaten und die Umstände der Messung sehr genau.
Ein weiterer häufiger Fall betrifft den Einsatz von neuen Messverfahren, wie etwa mobilen Blitzern, die nicht ordnungsgemäß aufgestellt oder nicht korrekt kalibriert wurden. Hier können wir bei der Anfechtung des Bußgeldbescheids auf technische Mängel oder Verfahrensfehler hinweisen, die zur Aufhebung der Strafe führen können.
Wenn Sie einen Bußgeldbescheid erhalten haben oder Fragen zu Geschwindigkeitsmessungen in Fuhlsbüttel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir beraten Sie kompetent und helfen Ihnen, Ihre Rechte durchzusetzen.
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