Blitzer & Geschwindigkeit in Borgfelde
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Geblitzt auf der Wendenstraße? Das sind Ihre Rechte
In Borgfelde, einem Stadtteil von Hamburg, sind Geschwindigkeitskontrollen eine häufige Erscheinung. An Straßen wie der Wendenstraße oder am Borgfelder Ring stehen immer wieder Blitzer, die nicht nur die Verkehrssicherheit erhöhen sollen, sondern auch für Autofahrer erhebliche rechtliche Probleme mit sich bringen können. Ein Bußgeld von bis zu 600 Euro, Punkte in Flensburg und möglicherweise ein Fahrverbot sind die Konsequenzen, die auf Sie zukommen können. Doch wie gehen Sie mit einer solchen Situation um und welche Rechte haben Sie?
Typische Messfehler und deren Auswirkungen
Die Messgeräte, die für Geschwindigkeitskontrollen eingesetzt werden, sind nicht immer fehlerfrei. In Borgfelde kann es vorkommen, dass Blitzer an unübersichtlichen Stellen aufgestellt sind oder die Messung durch äußere Einflüsse wie Wetterbedingungen oder technische Störungen ungenau ist. Ein Beispiel: Wenn der Blitzer auf der Wendenstraße nicht korrekt kalibriert ist, könnte dies zu einer fehlerhaften Geschwindigkeitsmessung führen. In solchen Fällen ist es wichtig, diese Messfehler rechtzeitig zu erkennen und rechtlich geltend zu machen.
Die rechtlichen Grundlagen finden sich in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) und im Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG). Hier sind einige wichtige Punkte:
- § 24 StVG regelt die Ahndung von Geschwindigkeitsüberschreitungen.
- Bußgelder beginnen bei 15 Euro für Geschwindigkeitsüberschreitungen bis 10 km/h und können bis zu 600 Euro betragen, wenn die Überschreitung mehr als 70 km/h beträgt.
- Ab einer Überschreitung von 21 km/h drohen Punkte in Flensburg und eventuell auch ein Fahrverbot.
Fahrverbot in Borgfelde: Wann sich ein Einspruch lohnt
Ein Fahrverbot kann für viele Autofahrer in Borgfelde eine existenzielle Bedrohung darstellen, insbesondere für Pendler, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. Ein Fahrverbot von einem Monat droht in der Regel ab einer Überschreitung von 31 km/h in geschlossenen Ortschaften. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 61 km/h wird in der Regel ein Fahrverbot von drei Monaten verhängt. In solchen Fällen lohnt es sich oft, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen.
Ein typischer Fall aus unserer Praxis ist der eines Mandanten, der auf der Wendenstraße mit 80 km/h geblitzt wurde. Nach Prüfung der Unterlagen stellte sich heraus, dass die Messung fehlerhaft war, da der Blitzer in einer unübersichtlichen Kurve aufgestellt war. Durch den Einspruch konnte das Fahrverbot abgewendet werden.
Häufige Bußgeldfallen im Bezirk Hamburg-Mitte
Borgfelde ist nicht der einzige Stadtteil mit häufigen Geschwindigkeitskontrollen. Auch in angrenzenden Stadtteilen wie St. Georg und Hammerbrook gibt es immer wieder Blitzer an neuralgischen Punkten, zum Beispiel an der Kreuzung von Wendenstraße und Hammer Straße. Autofahrer sollten sich der Gefahren bewusst sein, die eine Geschwindigkeitsüberschreitung in diesen Bereichen mit sich bringt. Einige weitere Beispiele für häufige Bußgeldfallen sind:
- Fahrradstraßen, wo Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht nur Bußgelder, sondern auch Punkte nach sich ziehen.
- Zonen mit Tempo 30, wo bereits ab 21 km/h Überschreitung mit einem Fahrverbot zu rechnen ist.
- Unübersichtliche Baustellenbereiche, in denen temporäre Geschwindigkeitsbegrenzungen leicht übersehen werden können.
Wenn Sie in Borgfelde oder den angrenzenden Stadtteilen mit einem Bußgeldbescheid konfrontiert sind, sollten Sie sich nicht scheuen, rechtlichen Rat einzuholen. Unsere Kanzlei steht Ihnen zur Seite, um Ihre Rechte zu wahren und mögliche Einsprüche zu prüfen.
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