Blitzer & Geschwindigkeit in Wilhelmsburg
Ihr Anwalt für Blitzer & Geschwindigkeit in Wilhelmsburg und Umgebung.
Geblitzt auf der Wilhelmsburger Hauptstraße? Das sind Ihre Rechte
Die Wilhelmsburger Hauptstraße ist eine der Hauptverkehrsadern in Wilhelmsburg und wird häufig von Blitzanlagen überwacht. Die dort geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen sind nicht nur zur Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer gedacht, sondern auch zur Regelung des Verkehrsflusses. Bewohner und Pendler, die die Höchstgeschwindigkeit überschreiten, sehen sich schnell mit Bußgeldern und weiteren rechtlichen Konsequenzen konfrontiert. Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von 21 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften droht ein Bußgeld von 80 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Ab 31 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit kann sogar ein Fahrverbot von einem Monat verhängt werden.
Häufige Messfehler und wie Sie sich dagegen wehren können
Die rechtlichen Probleme im Zusammenhang mit Geschwindigkeitsmessungen sind vielfältig. Häufige Fälle, die unserer Kanzlei aus Wilhelmsburg gemeldet werden, beinhalten ungenaue Messungen aufgrund technischer Mängel oder falscher Einstellungen der Blitzgeräte. Beispielsweise können Radarmessungen durch eine fehlerhafte Kalibrierung ungenaue Werte liefern. Ein weiterer Punkt ist die fehlerhafte Anbringung der Blitzanlage, etwa an der Kreuzung von der Wilhelmsburger Straße zur Finkenwerder Straße, wo es oft zu abrupten Geschwindigkeitswechseln kommt.
- Messfehler: Falsche Kalibrierung des Blitzgeräts – das kann zu einer fehlerhaften Geschwindigkeitsmessung führen.
- Unzureichende Beschilderung: Wenn die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht klar erkennbar ist, kann dies ein Argument für einen Einspruch darstellen.
- Technische Defekte: Unzureichende Wartung der Blitzanlage, die zu falschen Messwerten führt.
Gemäß § 24 StVG und § 1 OWiG können Sie gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch erheben. In vielen Fällen kann eine sorgfältige Prüfung der Messmethoden und -ergebnisse dazu führen, dass der Bescheid aufgehoben wird.
Fahrverbot in Wilhelmsburg: Wann sich ein Einspruch lohnt
Ein Fahrverbot kann für viele Autofahrer in Wilhelmsburg zu einer existenziellen Bedrohung werden. Insbesondere für Berufspendler, die auf ihr Auto angewiesen sind, stellt ein Fahrverbot von einem Monat eine erhebliche Einschränkung dar. Ein häufiges Szenario: Ein Mandant wird auf der Veddeler Straße mit 41 km/h zu schnell geblitzt und erhält ein Fahrverbot sowie ein Bußgeld von 600 Euro. In solchen Fällen ist es wichtig, die Umstände der Messung genau zu prüfen. Häufig gibt es Möglichkeiten, die Strafe zu mildern oder das Fahrverbot zu verhindern.
Ein Einspruch kann sich besonders lohnen, wenn:
- Die Messung unter fragwürdigen Bedingungen durchgeführt wurde.
- Der Abstand zum Messgerät nicht korrekt berücksichtigt wurde.
- Fehler bei der Identifizierung des Fahrzeugs vorliegen.
Strafen und Fristen: Was Sie wissen sollten
Die rechtlichen Folgen einer Geschwindigkeitsüberschreitung sind klar geregelt. Gemäß der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) und dem Bußgeldkatalog müssen Autofahrer mit folgenden Konsequenzen rechnen:
- Bis 10 km/h zu schnell: 30 Euro (kein Punkt)
- 11-15 km/h zu schnell: 50 Euro (kein Punkt)
- 16-20 km/h zu schnell: 70 Euro (kein Punkt)
- 21-25 km/h zu schnell: 80 Euro (1 Punkt)
- 26-30 km/h zu schnell: 100 Euro (1 Punkt)
- 31-40 km/h zu schnell: 160 Euro (2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot)
- Über 41 km/h: 200 Euro (2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot)
Die Frist für einen Einspruch beträgt in der Regel zwei Wochen ab Erhalt des Bußgeldbescheids. Es ist daher ratsam, schnell zu handeln und rechtlichen Rat einzuholen.
Wenn Sie in Wilhelmsburg geblitzt wurden oder Fragen zu Geschwindigkeitsüberschreitungen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen.
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