Autorennen / Raser in Wilhelmsburg

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Autorennen / Raser in Wilhelmsburg

Geblitzt auf der Finkenwerder Straße? Das sind Ihre Rechte

In Wilhelmsburg, einem Stadtteil mit starkem Verkehrsaufkommen, sind Autorennen und Rasereien ein häufiges Problem. Insbesondere auf der Finkenwerder Straße, die sich durch eine Vielzahl von Kreuzungen und Wohngebieten zieht, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Die Polizei ist in diesem Bereich besonders aufmerksam, was zu vermehrten Geschwindigkeitskontrollen und Blitzern führt.

Das Fahren mit unangemessener Geschwindigkeit ist nicht nur gefährlich, sondern auch strafbar. Gemäß § 315d StGB wird die Teilnahme an einem illegalen Autorennen mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Raserei, also das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit, kann ebenfalls zu schwerwiegenden rechtlichen Konsequenzen führen.

Rechtsfolgen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen

Die Bußgelder und Punkte, die bei Geschwindigkeitsüberschreitungen in Wilhelmsburg drohen, sind nicht zu unterschätzen. Hier einige Beispiele:

  • Überschreitung der Geschwindigkeit um 21-25 km/h: 80 Euro, 1 Punkt, 1 Monat Fahrverbot.
  • Überschreitung um 26-30 km/h: 100 Euro, 1 Punkt, 1 Monat Fahrverbot.
  • Rasen (mindestens 31 km/h zu schnell): 200 Euro, 2 Punkte, 1-3 Monate Fahrverbot.

Die Erhöhung der Bußgelder bei wiederholten Verstößen ist ebenfalls zu beachten. Wer innerhalb eines Jahres erneut auffällt, kann mit höheren Strafen rechnen. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Nähe von Schulen oder Kindergärten, wie beispielsweise an der Grundschule Wilhelmsburg, sind die Bußgelder nochmals erhöht.

Typische Mandantensituationen in Wilhelmsburg

Viele unserer Mandanten in Wilhelmsburg berichten von Situationen, in denen sie aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen ins Visier der Polizei gerieten. Häufig handelt es sich um:

  • Fahrzeuge, die an der Kreuzung Finkenwerder Straße / Mühlenstraße bei grünem Licht beschleunigen und dabei die erlaubte Geschwindigkeit überschreiten.
  • Raserei auf der Wilhelmsburger Reichsstraße, die oft als Rennstrecke genutzt wird.
  • Überholmanöver auf der Hafenstraße, wo die Verkehrsdichte häufig zu riskantem Verhalten führt.

In vielen Fällen haben die Betroffenen nicht gewusst, dass sie sich in einer besonders kontrollierten Zone befanden. Es ist wichtig, sich über die lokalen Verkehrssituationen zu informieren und gegebenenfalls rechtzeitig Einspruch gegen Bußgeldbescheide einzulegen.

Rechtslage und Verteidigungsstrategien

Die Rechtslage ist klar: Neben den genannten strafrechtlichen Konsequenzen können auch zivilrechtliche Ansprüche auf Schadensersatz gegen den Raser geltend gemacht werden. Hierbei kommt es auf den Einzelfall an, wobei die §§ 823, 831 BGB relevant sind. Wenn Sie beispielsweise in einen Unfall verwickelt sind, kann dies nicht nur zu einem Verlust des Führerscheins führen, sondern auch zu erheblichen finanziellen Forderungen.

Eine erfahrene Rechtsberatung ist in solchen Fällen unerlässlich. Wir prüfen die Umstände des Einzelfalls, um mögliche Verteidigungsstrategien zu entwickeln. Dies kann von der Anfechtung der Geschwindigkeitsmessung bis hin zur Prüfung von Alternativen zu einem Fahrverbot reichen.

Wenn Sie in Wilhelmsburg mit den Folgen von Raserei oder illegalen Autorennen konfrontiert sind, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unsere Kanzlei steht Ihnen mit fundierter Rechtsberatung zur Seite und unterstützt Sie bei der Verteidigung Ihrer Rechte.

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