Handy am Steuer in Wilhelmsburg

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Handy am Steuer in Wilhelmsburg

Geblitzt auf der Wilhelmsburger Straße? Das sind Ihre Rechte

In Wilhelmsburg, wo das Verkehrsaufkommen durch die direkte Anbindung an die Elbbrücken und die Vielzahl an Pendlern stark ist, sind Verkehrskontrollen häufig. Insbesondere das Verbot der Nutzung eines Handys am Steuer nach § 23 Abs. 1a der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) wird rigoros überwacht. Typische Situationen, in denen Autofahrer auf der Wilhelmsburger Straße oder der Finkenwerder Straße mit ihrem Smartphone in der Hand geblitzt werden, sind etwa an Ampeln oder im Stop-and-Go-Verkehr.

Konkrete Rechtsfolgen bei Handy-Nutzung am Steuer

Wer beim Fahren ein Handy benutzt, riskiert erhebliche rechtliche Konsequenzen. Gemäß § 23 Abs. 1a StVO drohen folgende Strafen:

  • Ein Bußgeld von 100 Euro bei erstmaliger Zuwiderhandlung
  • Ein Punkt in Flensburg gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 2 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG)
  • Bei wiederholtem Verstoß innerhalb eines Jahres kann das Bußgeld auf 200 Euro und zwei Punkte ansteigen
  • Im Falle eines Fahrverbots kann dies bis zu einem Monat betragen, wenn es sich um eine schwerwiegende Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer handelt

Die seit 2020 geltenden Regelungen haben die Strafen verschärft, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Besonders in verkehrsreichen Straßen wie der Wilhelmsburger Reichsstraße, die häufig von Lkw und PKW frequentiert wird, ist Vorsicht geboten.

Typische Mandantensituationen: Wenn das Handy zum Problem wird

In der Praxis sehen wir häufig folgende Szenarien:

  • Ein Mandant wird an der Kreuzung Wilhelmsburger Straße / Finkenwerder Straße geblitzt, weil er während des Stop-and-Go-Verkehrs sein Handy für eine kurze Nachricht benutzt hat.
  • Ein weiterer Fall betrifft einen Fahrer, der beim Warten an einer roten Ampel sein Handy für ein kurzes Telefonat verwendet hat und daraufhin von einem Polizeibeamten zur Rede gestellt wird.
  • Ein dritter Mandant hat ein Bußgeld erhalten, weil er während einer Fahrt auf der K208 sein Navigationsgerät über das Handy bedient hat, was ebenfalls als Verstoß gewertet wird.

In all diesen Fällen ist es wichtig, die genauen Umstände zu prüfen. Manchmal können mildernde Umstände oder Verfahrensfehler vorliegen, die einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid rechtfertigen.

Fristen und rechtliche Schritte

Nach Erhalt eines Bußgeldbescheids haben Sie 14 Tage Zeit, um Einspruch einzulegen. Dieser sollte gut begründet sein und kann in vielen Fällen durch einen Anwalt unterstützt werden. Ein rechtzeitiger Einspruch kann dazu führen, dass die Strafe reduziert oder sogar ganz aufgehoben wird, vor allem wenn unklare Beweise oder Verfahrensfehler vorliegen.

Das Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) regelt die Verfahren bei solchen Verstößen. Es ist ratsam, sich schnellstmöglich rechtlich beraten zu lassen, um die bestmögliche Lösung für Ihren Fall zu finden.

Wenn Sie Fragen zur Nutzung Ihres Handys am Steuer haben oder sich mit einem Bußgeldbescheid konfrontiert sehen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Lassen Sie uns gemeinsam die beste Strategie für Ihren Fall entwickeln.

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