Autorennen / Raser in Finkenwerder

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Autorennen / Raser in Finkenwerder

Raserei in Finkenwerder: Die Folgen von illegalen Autorennen

In Finkenwerder, insbesondere auf der vielbefahrenen Finkenwerder Straße oder der Mühlenstraße, kommt es immer wieder zu illegalen Autorennen. Diese gefährlichen Fahrmanöver stellen nicht nur eine erhebliche Gefahr für die Verkehrssicherheit dar, sondern ziehen auch schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich. Die Strafvorschriften des § 315d StGB erfassen nicht nur die Teilnahme an einem Autorennen, sondern auch das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit, was in der Regel mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von Unfällen verbunden ist.

Rechtsfolgen bei Raserei: Bußgelder und Punkte

Die Strafen für Raser sind empfindlich. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 20 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften drohen Bußgelder von bis zu 160 Euro sowie zwei Punkte in Flensburg. Bei einer Überschreitung von mehr als 40 km/h wird das Bußgeld auf mindestens 240 Euro erhöht, zudem kann ein Fahrverbot von einem Monat verhängt werden. Sollte es sich um ein illegales Autorennen handeln, können die Strafen noch drastischer ausfallen:

  • Teilnahme an einem Autorennen: Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder Geldstrafe.
  • Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit: Bis zu 5 Jahre Freiheitsstrafe bei Gefährdung anderer.
  • Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister: Bis zu 7 Punkte für schwere Verstöße.

Diese Strafen sind besonders relevant für Finkenwerder, wo die Verkehrssituation häufig von hohem Verkehrsaufkommen geprägt ist. Insbesondere an Kreuzungen wie der an der Finkenwerder und der Mühlenstraße kommt es oft zu gefährlichen Situationen, die durch Raser noch verschärft werden.

Typische Mandantensituationen: Von der Kontrolle bis zur Verteidigung

Wie sieht die Praxis aus, wenn es zu einer Kontrolle kommt? Angenommen, Sie sind auf der Finkenwerder Straße mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und werden von einem Blitzer erfasst. Sie erhalten Post von der Bußgeldstelle, die Ihnen eine Geldbuße und Punkte ankündigt. In solchen Fällen ist es wichtig, die Umstände genau zu prüfen. Möglicherweise gibt es technische Fehler oder andere Gründe, die eine Anfechtung des Bußgeldbescheids rechtfertigen.

Ein weiterer typischer Fall ist die Teilnahme an einem Autorennen. Wenn mehrere Fahrzeuge auf der Mühlenstraße nebeneinander fahren und dabei die Geschwindigkeitsgrenze erheblich überschreiten, drohen den Fahrern nicht nur hohe Geldstrafen, sondern auch strafrechtliche Ermittlungen. In solchen Fällen ist eine kompetente Verteidigung unerlässlich, um die rechtlichen Folgen abzumildern.

Verteidigungsmöglichkeiten und Fristen

Wer in Finkenwerder mit dem Vorwurf konfrontiert wird, an einem illegalen Autorennen teilgenommen zu haben, sollte umgehend einen Anwalt für Verkehrsrecht konsultieren. Die Fristen für die Einspruchserhebung gegen Bußgeldbescheide betragen in der Regel zwei Wochen ab Erhalt des Bescheids. In Strafverfahren kann es auch sinnvoll sein, frühzeitig eine Stellungnahme abzugeben oder eine Verteidigungsstrategie zu entwickeln, um schwerwiegende Konsequenzen zu vermeiden. Die Verteidigung kann dabei auch auf technische Details wie die Messgenauigkeit von Blitzern oder die genauen Umstände des Vorfalls eingehen.

Die rechtlichen Probleme rund um Raserei und illegale Autorennen sind vielschichtig und erfordern eine präzise Analyse der individuellen Situation. Wenn Sie in Finkenwerder mit einem Bußgeldbescheid oder strafrechtlichen Vorwürfen konfrontiert sind, stehen wir Ihnen gerne zur Seite, um Ihre Rechte zu wahren und eine optimale Verteidigung zu gewährleisten.

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