Autorennen / Raser in Veddel

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Autorennen / Raser in Veddel

Geblitzt auf der Veddeler Straße? Ihre Rechte als Betroffener

Im Stadtteil Veddel sind die Straßen oft von starkem Verkehrsaufkommen geprägt. Insbesondere die Veddeler Straße, die sich durch die Nähe zum Hamburger Hafen auszeichnet, zieht zahlreiche Fahrzeuge an. Hier kann es zu gefährlichen Situationen kommen, wenn Raser versuchen, ihre Geschwindigkeit zu maximieren. Das Fahren unter extremen Bedingungen hat rechtliche Konsequenzen, die nicht zu unterschätzen sind. Nach § 315d StGB kann die Teilnahme an einem illegalen Autorennen mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe bestraft werden.

Rechtsfolgen bei Raserei: Bußgelder und Punkte im Verkehrszentralregister

Die Bußgelder für Geschwindigkeitsübertretungen in Hamburg können erheblich sein. Fahren Sie auf der Veddeler Straße 21 km/h zu schnell, können Sie mit einem Bußgeld von 80 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen über 41 km/h wird das Bußgeld schnell auf 480 Euro erhöht, und es droht ein Fahrverbot von einem Monat.

  • 21 km/h zu schnell: 80 Euro, 1 Punkt
  • 41 km/h zu schnell: 480 Euro, 1 Monat Fahrverbot
  • 61 km/h zu schnell: 600 Euro, 2 Monate Fahrverbot, 2 Punkte

Zusätzlich sind die meisten Straßen in Veddel mit Blitzern ausgestattet, besonders an den Kreuzungen zur Wilhelmsburger Straße oder an der Abfahrt zur A1. Hier ist Vorsicht geboten, da die Gefahr, geblitzt zu werden, hoch ist.

Verkehrssituation in Veddel: Typische Risiken und Gefahren

Die Veddel liegt in einem urbanen Umfeld, in dem Fußgänger und Radfahrer häufig in der Nähe von Fahrzeugen unterwegs sind. Die Straßen sind meist eng, und die Verkehrsdichte ist hoch. Besonders gefährlich wird es an den Kreuzungen zur Klostertorstraße und an den Zufahrten zur HafenCity, wo oft versucht wird, andere Fahrzeuge zu überholen oder zu drängeln. Solche Manöver können nicht nur für die Beteiligten, sondern auch für Unbeteiligte schwerwiegende Folgen haben.

Die Polizei führt regelmäßig Verkehrskontrollen durch, insbesondere nach Meldungen über illegale Autorennen. Wer in einem solchen Rennen verwickelt ist, sieht sich nicht nur mit strafrechtlichen Folgen konfrontiert, sondern auch mit dem Verlust des Führerscheins und möglicherweise hohen Schadensersatzforderungen, wenn Dritte verletzt werden.

Praktische Mandantensituationen: Wenn die Aufregung zur Strafe führt

In der Praxis sehen wir häufig Mandanten, die aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit oder der Teilnahme an illegalen Autorennen vor Gericht stehen. Ein Beispiel ist ein junger Autofahrer, der auf der Veddeler Straße bei einem „Schau-Rennen“ mit einem Freund erwischt wurde. Die Polizei stellte seine Geschwindigkeit auf 120 km/h fest, wo nur 50 km/h erlaubt sind. Die Konsequenzen waren gravierend: Ein Strafverfahren nach § 315d StGB, ein Bußgeld von 600 Euro und ein zweimonatiges Fahrverbot.

Ein weiteres Beispiel betrifft einen berufstätigen Mandanten, der beim Überholen an der Kreuzung zur Wilhelmsburger Straße geblitzt wurde. Er überschritt die Geschwindigkeit um 35 km/h, was zu einem Bußgeld von 200 Euro und einem Punkt in Flensburg führte. Hier wäre ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid sinnvoll gewesen, um die finanziellen und rechtlichen Folgen zu minimieren.

Wenn Sie als Bewohner von Veddel mit Vorwürfen von Raserei oder illegalem Autorennen konfrontiert sind, laden wir Sie ein, sich rechtzeitig rechtlichen Rat einzuholen. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Rechte zu wahren und die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

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