Autorennen / Raser in HafenCity

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Autorennen / Raser in HafenCity

Raserei auf der Überseebrücke: Was droht Ihnen?

In der HafenCity, einem der modernsten Stadtviertel Hamburgs, kommt es immer wieder zu illegalen Autorennen und Raserei. Besonders die Überseebrücke und die Hamburger Elbpromenade ziehen durch ihre breiten Straßen und das geringe Verkehrsaufkommen nicht nur Touristen, sondern auch Raser an. Die rechtlichen Konsequenzen für solche Verstöße sind erheblich und sollten nicht unterschätzt werden.

Die Rechtslage: § 315d StGB im Fokus

Illegalen Autorennen werden nach § 315d des Strafgesetzbuches (StGB) bestraft. Hierunter fallen Wettbewerbe, die auf öffentlichen Straßen ausgetragen werden und bei denen mit einer Gefährdung von Personen oder Sachen gerechnet werden muss. In HafenCity können solche Rennen beispielsweise auf der Großen Elbstraße oder in den neuen Wohngebieten wie der Marco-Polo-Terrassen stattfinden.

Die Strafen für solche Verstöße sind streng. Bei einer Verurteilung drohen Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren. Hinzu kommen in der Regel Fahrverbote und Punkte in Flensburg, was die Mobilität erheblich einschränken kann.

Typische Bußgelder und Fahrverbote im Überblick

  • Raserei mit Geschwindigkeitsüberschreitung: ab 100 km/h > 70 € und 1 Punkt
  • Illegales Autorennen: Geldstrafe bis zu 10.000 € oder Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren
  • Punkteregelungen: ab 8 Punkten in Flensburg droht ein Fahrverbot von mindestens 6 Monaten
  • Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO): 1-3 Punkte, Bußgelder zwischen 80 € und 600 €

Die Behörden in Hamburg setzen vermehrt Blitzer ein, insbesondere an den Hauptverkehrsstraßen. So kann es schnell zu einem Bußgeldbescheid kommen, wenn Sie auf der Überseebrücke oder der Sandtorkai mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind.

Praktische Mandantensituationen: Was tun bei einem Vorwurf?

In der Praxis kommt es häufig vor, dass Mandanten sich mit Vorwürfen der Raserei konfrontiert sehen, nachdem sie auf den großen Straßen in der HafenCity unterwegs waren. Ein typisches Beispiel ist ein junger Fahrer, der von der Polizei auf der Überseebrücke gestoppt wurde, nachdem er von Zeugen beim „Rasen“ beobachtet wurde. Die Polizei stellte fest, dass er die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h um 40 km/h überschritt.

Diese Situation führte nicht nur zu einem Bußgeld von 240 €, sondern auch zu einem Punkt in Flensburg und einem vorläufigen Fahrverbot. In einem solchen Fall ist eine rechtzeitige rechtliche Beratung entscheidend, um mögliche Strafen zu mildern oder erfolgreich Einspruch gegen den Bußgeldbescheid zu erheben.

Die Bedeutung einer kompetenten Verteidigung

Die rechtlichen Folgen von Autorennen und Raserei sind gravierend und können Ihre Zukunft erheblich beeinflussen. Neben Geldstrafen und Punkten in Flensburg, kann ein Fahrverbot Ihre berufliche Mobilität einschränken. Das Verkehrsrecht ist komplex, und in jedem Einzelfall müssen die individuellen Umstände sorgfältig geprüft werden. Wir stehen Ihnen zur Seite, um Ihre Rechte zu wahren und die bestmögliche Verteidigung zu gewährleisten.

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