Fahrverbot in HafenCity
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Geblitzt auf der Überseeallee? Das sind Ihre Rechte
In der HafenCity sind die Verkehrskontrollen häufig, insbesondere auf der Überseeallee und der Osakaallee, wo Geschwindigkeitsüberschreitungen durch mobile und stationäre Blitzer erfasst werden. Ein Fahrverbot wird oft nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 21 km/h (innerorts) verhängt. Bei einer solchen Übertretung sieht die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) in Verbindung mit dem Straßenverkehrsgesetz (StVG) ein Fahrverbot von einem Monat bis zu drei Monaten vor. Je nach Schwere des Verstoßes können zudem Bußgelder zwischen 80 und 600 Euro und Punkte in Flensburg hinzukommen.
Fahrverbot in HafenCity: Wann sich ein Einspruch lohnt
Ein Fahrverbot kann für viele Betroffene in der HafenCity existenzbedrohend sein, insbesondere für Selbstständige oder Berufskraftfahrer. Ein Beispiel: Ein Kurierfahrer, der täglich auf die schnelle Lieferung von Paketen angewiesen ist, könnte durch ein Fahrverbot seine Einnahmequelle verlieren. In solchen Fällen kann ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid sinnvoll sein. Die rechtlichen Grundlagen finden sich im Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG), das Regelungen zur Überprüfung von Bußgeldern und möglichen Fahrverboten enthält. Wenn Sie nachweisen können, dass das Fahrverbot im konkreten Fall eine unzumutbare Härte darstellt, wie beispielsweise die Notwendigkeit, Kunden fristgerecht zu bedienen, kann das Gericht auf ein Fahrverbot verzichten.
Häufige Bußgeldfallen im Bezirk Hamburg-Mitte
- Überseeallee: Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 21 km/h führen in der Regel zu einem einmonatigen Fahrverbot.
- Osakaallee: Parken auf Gehwegen oder in Halteverbotszonen kann mit Bußgeldern von bis zu 150 Euro geahndet werden.
- Am Sandtorkai: Missachtung von Rotlicht an Ampeln kann ein Fahrverbot von bis zu drei Monaten zur Folge haben.
- Verkehrskontrollen: Häufige Kontrollen an der Kreuzung zum Überseequartier, wo viele Fußgänger und Radfahrer unterwegs sind, erhöhen das Risiko, geblitzt zu werden.
Rechtsfolgen bei Fahrverboten: Was Sie wissen sollten
Die Dauer eines Fahrverbots kann je nach Schwere des Verstoßes unterschiedlich ausfallen. Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von 21 bis 25 km/h droht in der Regel ein einmonatiges Fahrverbot. Ab 26 km/h kann es auf drei Monate ansteigen. Zudem können Sie mit Punkten in Flensburg rechnen: Für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 bis 25 km/h sind zwei Punkte fällig, ab 26 km/h sind es bereits drei Punkte. Wichtig ist, dass Sie innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt des Bußgeldbescheids Widerspruch einlegen müssen, wenn Sie das Fahrverbot anfechten möchten. Es empfiehlt sich, dies durch einen Anwalt für Verkehrsrecht tun zu lassen, um die Erfolgsaussichten realistisch einschätzen zu können.
Wenn Sie von einem Fahrverbot betroffen sind oder Fragen zu Ihrem spezifischen Fall haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen mit unserer Expertise zur Seite und helfen Ihnen, Ihre Rechte durchzusetzen.
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