Fahrverbot in Kleiner Grasbrook

Ihr Anwalt für Fahrverbot in Kleiner Grasbrook und Umgebung.

Fahrverbot in Kleiner Grasbrook

Geblitzt am Überseering? Das sind Ihre Rechte

Im Stadtteil Kleiner Grasbrook, wo sich Straßen wie der Überseering und die Kreuzung zur Versmannstraße kreuzen, sind Geschwindigkeitsüberschreitungen keine Seltenheit. Die Polizei und das Ordnungsamt nutzen mobile und stationäre Blitzer, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Überhöhungen von Geschwindigkeitslimits können schnell zu Bußgeldern, Punkten in Flensburg und sogar zu Fahrverboten führen.

Rechtsfolgen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen

Die rechtlichen Konsequenzen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen sind im Straßenverkehrsgesetz (StVG) und der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) geregelt. Gemäß § 24 StVG drohen folgende Sanktionen:

  • Bis 10 km/h zu schnell: 10 Euro Bußgeld, keine Punkte
  • 11 bis 15 km/h zu schnell: 25 Euro Bußgeld, keine Punkte
  • 16 bis 20 km/h zu schnell: 40 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 21 bis 25 km/h zu schnell: 70 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 26 bis 30 km/h zu schnell: 100 Euro Bußgeld, 1 Punkt, 1 Monat Fahrverbot
  • 31 bis 40 km/h zu schnell: 160 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 41 bis 50 km/h zu schnell: 240 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

Bei besonders schweren Verstößen, wie Geschwindigkeitsüberschreitungen über 50 km/h, kann das Fahrverbot bis zu 3 Monate betragen und es drohen 2 Punkte in Flensburg.

Fahrverbot und berufliche Härte: Möglichkeiten der Abwehr

Ein Fahrverbot kann erhebliche Auswirkungen auf die berufliche Situation haben, insbesondere in einem urbanen Umfeld wie Kleiner Grasbrook, wo viele Arbeitnehmer auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. Die Anfechtung eines Fahrverbots ist möglich, wenn nachgewiesen wird, dass ein Fahrverbot eine unbillige Härte darstellt. Dies ist oft der Fall für:

  • Berufskraftfahrer, die ihren Lebensunterhalt mit dem Fahren verdienen
  • Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen müssen
  • Personen mit medizinischen Terminen, die auf das Auto angewiesen sind

In solchen Fällen kann ein Antrag auf Absehen vom Fahrverbot gemäß § 25 StVG gestellt werden. Hierbei sind Nachweise über die berufliche Situation und die Notwendigkeit des Fahrens entscheidend. Ein Anwalt kann Ihnen helfen, die notwendigen Unterlagen zusammenzustellen und den Antrag fristgerecht einzureichen.

Praktische Mandantensituationen aus Kleiner Grasbrook

Typische Fälle, die wir in unserer Kanzlei betreuen, sind häufige Geschwindigkeitsüberschreitungen an der Kreuzung Überseering und Versmannstraße. Hier sind einige Beispiele:

  • Ein Lkw-Fahrer, der wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 28 km/h geblitzt wurde, droht ein einmonatiges Fahrverbot. Aufgrund seiner Tätigkeit als Berufskraftfahrer beantragt er eine Härtefallregelung.
  • Eine Mutter, die regelmäßig ihre Kinder zur Schule in der Nachbarschaft fährt, erhält ein Fahrverbot wegen einer Überschreitung von 35 km/h. Sie kann nachweisen, dass sie auf das Auto angewiesen ist.
  • Ein Angestellter, der aufgrund von häufigen Dienstreisen auf seinen Führerschein angewiesen ist, hat ein Fahrverbot wegen einer Geschwindigkeitsübertretung von 45 km/h erhalten.

In diesen Fällen können wir durch individuelle rechtliche Beratung und gezielte Anträge oft eine positive Lösung erzielen und die Fahrverbote abwenden.

Wenn Sie von einem Fahrverbot betroffen sind oder Fragen zu Ihrem Fall haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unsere erfahrenen Anwälte stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihre Rechte zu wahren und mögliche Lösungswege zu erörtern.

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