Fahrtenbuch in Kleiner Grasbrook

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Fahrtenbuch in Kleiner Grasbrook

Fahrtenbuchauflagen in Kleiner Grasbrook: Was Sie wissen sollten

Im Stadtteil Kleiner Grasbrook, bekannt für seine verkehrsreichen Straßen wie die Danziger Straße und die Nähe zur HafenCity, sehen sich Autofahrer häufig mit Fahrtenbuchauflagen konfrontiert. Diese Auflagen entstehen in der Regel, wenn der Halter eines Fahrzeugs bei Geschwindigkeitsüberschreitungen oder anderen Verkehrsverstößen nicht identifiziert werden kann. Gemäß § 31a der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) kann die zuständige Behörde anordnen, dass ein Fahrtenbuch geführt werden muss. Dies kann für Betroffene erhebliche Konsequenzen haben.

Typische Probleme bei Fahrtenbuchauflagen

Ein häufiges Problem für die Bewohner von Kleiner Grasbrook sind die vielen Blitzanlagen, insbesondere an stark frequentierten Straßen wie der Burchardstraße. Wenn ein Fahrzeug dort zu schnell fährt und der Fahrer nicht ermittelt werden kann, wird der Halter aufgefordert, ein Fahrtenbuch zu führen. Dies kann zu einem erheblichen administrativen Aufwand führen und im schlimmsten Fall zu weiteren rechtlichen Schwierigkeiten.

Die Fahrtenbuchauflage gilt in der Regel für mindestens 12 Monate. Kommt der Halter dieser Pflicht nicht nach, drohen nicht nur Bußgelder von bis zu 500 Euro, sondern auch Punkte in Flensburg. Bei wiederholten Verstößen kann sogar ein Fahrverbot von bis zu 3 Monaten verhängt werden.

Rechtsfolgen und mögliche Bußgelder

Die Nichteinhaltung einer Fahrtenbuchauflage hat verschiedene rechtliche Konsequenzen:

  • Bußgelder bis zu 500 Euro bei Nichtführung des Fahrtenbuches.
  • Punkte in Flensburg: Bis zu 2 Punkte können bei Verstößen gegen die Fahrtenbuchpflicht verhängt werden.
  • Ein Fahrverbot von bis zu 3 Monaten kann bei wiederholten Nichteinhaltungen ausgesprochen werden.

Zusätzlich können die Behörden die Frist für die Führung des Fahrtenbuchs verlängern, wenn in dieser Zeit mehrere Verstöße auftreten. Dies führt zu einer weiteren Belastung für den Fahrzeughalter.

Praxisbeispiele aus Kleiner Grasbrook

Die Erfahrungen unserer Mandanten zeigen, dass viele Autofahrer in Kleiner Grasbrook unvorbereitet mit Fahrtenbuchauflagen konfrontiert werden. Ein Beispiel ist ein Mandant, der auf der Danziger Straße mit 75 km/h bei erlaubten 50 km/h geblitzt wurde. Da er im Moment des Verstoßes nicht am Steuer saß, konnte die Polizei ihn nicht als Fahrer identifizieren. Dies führte zu einer Fahrtenbuchauflage, die er nur schwer einhalten konnte, da er das Fahrzeug häufig von verschiedenen Personen nutzen ließ.

Ein weiteres Beispiel ist eine Mandantin, die in der Nähe des Planten un Blomen mit ihrem Firmenfahrzeug unterwegs war. Sie erhielt eine Fahrtenbuchauflage, weil die Identität des Fahrers bei einem Geschwindigkeitsverstoß nicht geklärt werden konnte. Die ständige Dokumentation ihrer Fahrten war nicht nur zeitaufwändig, sondern führte auch zu Verwirrung bei ihren Geschäftspartnern.

In beiden Fällen haben wir rechtliche Unterstützung geleistet, um die Situation zu klären und mögliche Einsprüche zu prüfen. Oftmals können formale Fehler bei der Anordnung des Fahrtenbuches oder unzureichende Beweise eine erfolgreiche Anfechtung ermöglichen.

Wenn auch Sie in Kleiner Grasbrook mit einer Fahrtenbuchauflage konfrontiert sind, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unsere Kanzlei steht Ihnen mit rechtlichem Rat und Unterstützung zur Seite.

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