Fahrtenbuch in HafenCity
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Geblitzt auf der Überseebrücke? Das sind Ihre Rechte
Die HafenCity in Hamburg ist nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern auch ein Verkehrs-Hotspot. Insbesondere die Überseebrücke und die angrenzenden Straßen sind oft stark frequentiert. Wer hier mit dem Auto unterwegs ist, muss mit einer Vielzahl an Geschwindigkeitskontrollen rechnen. Wird man geblitzt, stellt sich schnell die Frage, ob man zur Rechenschaft gezogen wird und welche Bedeutung ein Fahrtenbuch hat, insbesondere im Hinblick auf die rechtlichen Vorschriften gemäß § 31a StVZO.
Fahrtenbuchauflagen: Wann sind Sie betroffen?
In vielen Fällen kommen Fahrzeughalter in die Situation, ein Fahrtenbuch führen zu müssen. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn sie wiederholt gegen Verkehrsregeln verstoßen haben oder bei schwerwiegenden Verkehrsdelikten wie Fahren unter Einfluss von Alkohol. Ein Fahrtenbuch soll dann Aufschluss über die Nutzung des Fahrzeugs geben. In der HafenCity ist dies besonders relevant, da hier häufig Verkehrsverstöße wie Geschwindigkeitsüberschreitungen oder das Überfahren von roten Ampeln zu beobachten sind.
- Ein Geschwindigkeitsverstoß in der Speicherstadt an der Kehrwiederfleet kann schnell 15 km/h zu viel nach sich ziehen, was ein Bußgeld von 70 Euro und einen Punkt in Flensburg zur Folge hat.
- Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis kann mit bis zu 3 Punkten in Flensburg und einem Bußgeld von 600 Euro geahndet werden.
- Wird ein Fahrverbot ausgesprochen, kann dies bis zu 3 Monate andauern, was für Pendler in der HafenCity erhebliche Auswirkungen hat.
Praxisbeispiele: Typische Mandantensituationen
In unserer Kanzlei begegnen uns häufig Mandanten, die durch eine Fahrtenbuchauflage in eine schwierige Lage geraten sind. Ein Beispiel ist ein Anwohner der Hafencity, der aufgrund von wiederholten Geschwindigkeitsübertretungen auf der Am Sandtorkai ein Fahrtenbuch führen muss. Oftmals ist sich der Mandant nicht bewusst, dass er bei Verstößen, die er nicht selbst begangen hat, dennoch für die Eintragungen verantwortlich ist.
Ein weiteres Beispiel sind Berufskraftfahrer, die aufgrund von Verkehrsverstößen in der HafenCity, wie etwa unberechtigtem Parken am Magdeburger Hafen, mit Fahrtenbuchauflagen konfrontiert werden. In solchen Fällen ist es entscheidend, die gesetzlichen Anforderungen zu kennen und korrekt zu dokumentieren.
Rechtsfolgen eines versäumten Fahrtenbuchs
Die Nichteinhaltung der Fahrtenbuchauflagen kann schwerwiegende Folgen haben. Gemäß § 31a StVZO kann dies zu einem Bußgeld von bis zu 500 Euro führen. Darüber hinaus kann die zuständige Behörde die Fahrerlaubnis entziehen oder ein Fahrverbot von bis zu 6 Monaten verhängen, wenn die Auflage nicht erfüllt wird. In Hamburg ist es besonders wichtig, die Fristen für die Einreichung und das Führen des Fahrtenbuchs genau zu beachten, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.
Die Gesetze, die hier zur Anwendung kommen, sind unter anderem die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), das Straßenverkehrsgesetz (StVG) und das Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG). Diese Gesetze regeln nicht nur die Bußgelder und Punkte, sondern auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für Fahrtenbuchauflagen.
Statten Sie uns gerne einen Besuch ab, wenn Sie Fragen zu Fahrtenbuchauflagen oder anderen verkehrsrechtlichen Themen haben. Unsere erfahrenen Anwälte stehen Ihnen zur Seite und helfen Ihnen, die besten Lösungen für Ihre spezifische Situation zu finden.Kontaktformular
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