Fahrverbot in Neustadt
Ihr Anwalt für Fahrverbot in Neustadt und Umgebung.
Geblitzt auf der Neustädter Straße? Das sind Ihre Rechte
Die Neustadt ist ein lebendiger Stadtteil Hamburgs, der durch seine hohe Verkehrsdichte und zahlreiche Verkehrsüberwachungsmaßnahmen geprägt ist. Hier kommt es häufig vor, dass Autofahrer auf der Caffamacherreihe, der Neuen Rabenstraße oder der Gänsemarktstraße mit Geschwindigkeitsüberschreitungen konfrontiert werden. Diese Verstöße können schnell zu Bußgeldern, Punkten in Flensburg und im schlimmsten Fall zu einem Fahrverbot führen.
Die rechtlichen Folgen eines Fahrverbots
Ein Fahrverbot kann ausgesprochen werden, wenn ein Fahrer im Straßenverkehr wiederholt gegen die Vorschriften der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) verstößt. Nach § 25 StVG kann ein Fahrverbot bis zu drei Monate dauern. Die häufigsten Anlässe für ein Fahrverbot sind:
- Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 21 km/h in geschlossenen Ortschaften – Bußgeld von 80 Euro, 1 Punkt und drohendes Fahrverbot.
- Alkohol am Steuer – bereits ab 0,5 Promille sind Bußgelder von 500 Euro, 2 Punkte und ein Fahrverbot von 1 Monat möglich.
- Fahren unter Drogen – hier drohen ebenfalls hohe Bußgelder und Fahrverbote, die sich je nach Schwere des Verstoßes auf mehrere Monate belaufen können.
Die Frist für die Einlegung eines Einspruchs gegen den Bußgeldbescheid beträgt zwei Wochen nach Erhalt. Ein rechtzeitiger Einspruch kann die Rechtsfolgen jedoch oft abwenden oder mildern.
Fahrverbot bei beruflicher Härte abwenden
In vielen Fällen sind die Betroffenen auf ihr Fahrzeug angewiesen, sei es für den Weg zur Arbeit oder zum Transport von Kindern. In diesen Situationen ist es möglich, ein Fahrverbot wegen beruflicher Härte abzuwenden. Nach § 25 Abs. 2 StVG kann das Gericht das Fahrverbot ganz oder teilweise aufheben, wenn der Betroffene nachweist, dass die Vollstreckung des Fahrverbots für ihn eine unzumutbare Härte darstellen würde.
Beispielsweise könnte ein Lkw-Fahrer, der regelmäßig Lieferungen in der Hamburger Innenstadt durchführt, darlegen, dass ein Fahrverbot seine berufliche Existenz gefährdet. Eine solche Argumentation könnte auch für Pflegekräfte oder Handwerker, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, von Bedeutung sein.
Typische Mandantensituationen in der Neustadt
In unserer Kanzlei erhalten wir häufig Anfragen von Mandanten, die mit einem Fahrverbot konfrontiert sind. Typische Beispiele sind:
- Ein 35-jähriger Autofahrer wird auf der Caffamacherreihe beim Überholen eines anderen Fahrzeugs mit 75 km/h anstatt der erlaubten 50 km/h geblitzt. Er erhält ein Bußgeld von 160 Euro und 2 Punkte in Flensburg, sowie ein drohendes Fahrverbot.
- Eine 28-jährige Mutter wird beim Fahren mit 1,2 Promille angehalten. Hier droht ihr ein Bußgeld von 1.000 Euro und ein Fahrverbot von 3 Monaten.
- Ein Handwerker, der in der Neustadt tätig ist, erhält nach mehreren Geschwindigkeitsverstößen ein Fahrverbot. Er kann mit Unterstützung unserer Kanzlei nachweisen, dass er für seine Aufträge auf das Auto angewiesen ist.
In jedem dieser Fälle ist eine individuelle rechtliche Beratung empfehlenswert, um die besten Optionen zur Verteidigung gegen ein Fahrverbot zu erörtern.
Wenn Sie in der Neustadt ein Fahrverbot erhalten haben oder sich in einer ähnlichen Situation befinden, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unsere erfahrenen Anwälte stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.
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