Fahrverbot in Rothenburgsort
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Geblitzt auf der Billwerder Neuer Deich? Ihre Rechte und Möglichkeiten
Im Stadtteil Rothenburgsort sind viele Autofahrer mit der Realität konfrontiert, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen und Verkehrsverstöße häufig mit hohen Bußgeldern und sogar Fahrverboten geahndet werden. Besonders entlang der vielbefahrenen Straßen wie der Billwerder Neuer Deich oder der Rothenburgsorter Straße kommt es immer wieder zu Blitzern, die den Verkehr überwachen. Ein Fahrverbot kann nicht nur die Mobilität einschränken, sondern auch erhebliche berufliche und private Folgen haben. Daher ist es wichtig, die rechtlichen Möglichkeiten zur Anfechtung oder Abwehr eines Fahrverbots zu kennen.
Fahrverbot: Rechtslage und häufige Verstöße
Ein Fahrverbot wird in Deutschland gemäß § 25 StVG verhängt, wenn der Fahrer wiederholt gegen Verkehrsregeln verstößt oder eine schwerwiegende Verkehrsordnungswidrigkeit begeht. Zu den häufigsten Verstößen, die zu einem Fahrverbot führen können, zählen:
- Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 21 km/h innerorts oder 26 km/h außerorts
- Fahren unter Alkoholeinfluss (ab 1,1 Promille) gemäß § 316 StGB
- Fahren unter Einfluss von Drogen
Die Dauer eines Fahrverbots beträgt in der Regel einen Monat bis zu drei Monaten. Bei wiederholten Verstößen kann es sogar länger ausfallen. Zudem werden bei Geschwindigkeitsüberschreitungen Punkte gemäß dem Fahreignungsregister (FAER) in Flensburg eingetragen, was zusätzliche rechtliche Konsequenzen mit sich bringen kann.
Berufliche Härte: Absehen vom Fahrverbot
Ein Fahrverbot kann für viele Autofahrer in Rothenburgsort existenzielle Auswirkungen haben, insbesondere für Selbstständige oder Berufskraftfahrer, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. In solchen Fällen besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Absehen vom Fahrverbot zu stellen. Hierbei muss nachgewiesen werden, dass das Fahren des Fahrzeugs für die Ausübung des Berufs unerlässlich ist und ein Fahrverbot zu einer unzumutbaren Härte führen würde. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Kurierfahrer, der täglich Lieferungen in der gesamten Stadt abwickelt, könnte durch ein Fahrverbot in seiner Existenz bedroht sein.
Rechtsfolgen und Möglichkeiten zur Anfechtung
Die rechtlichen Folgen eines Fahrverbots können gravierend sein. Neben den bereits erwähnten Punkten und Bußgeldern, die bis zu 600 Euro betragen können, haben Betroffene oft nur einen Monat Zeit, um Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen. In Rothenburgsort kommt es häufig vor, dass Autofahrer nicht rechtzeitig reagieren und somit die Möglichkeit zur Anfechtung verpassen. Ein Beispiel: Ein Autofahrer wird auf der Rothenburgsorter Straße mit 75 km/h anstelle der erlaubten 50 km/h geblitzt und erhält einen Bußgeldbescheid von 120 Euro und zwei Punkten in Flensburg. Verpasst er die Einspruchsfrist, wird das Fahrverbot automatisch wirksam und kann nicht mehr abgewehrt werden.
Darüber hinaus können auch die Behörden Fehler bei der Messung oder der Zustellung des Bußgeldbescheids machen, die zu einer erfolgreichen Anfechtung führen können. Jeder Fall ist individuell, weshalb es ratsam ist, sich rechtzeitig anwaltlich beraten zu lassen.
Wenn Sie in Rothenburgsort mit einem Fahrverbot konfrontiert sind oder Fragen zu Ihrem konkreten Fall haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir unterstützen Sie gerne bei der Anfechtung und der Abwehr von Fahrverboten.
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