Blitzer & Geschwindigkeit in St. Pauli
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Geblitzt auf der Reeperbahn? Das sind Ihre Rechte
Im pulsierenden Stadtteil St. Pauli, besonders auf der Reeperbahn und der Budapester Straße, sind Geschwindigkeitsmessungen keine Seltenheit. Wo sich Nachtschwärmer und Touristen drängen, kann es schnell zu Geschwindigkeitsüberschreitungen kommen. Doch was passiert, wenn der Blitzer zuschlägt? Eine rechtzeitige Reaktion ist entscheidend, um mögliche Sanktionen zu vermeiden oder anzufechten.
Rechtsfolgen bei Überschreitungen der Geschwindigkeit
In St. Pauli können Geschwindigkeitsübertretungen erhebliche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Bußgeldstaffelung gemäß dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) sieht beispielsweise folgende Sanktionen vor:
- Bis 10 km/h zu schnell: 30 Euro
- 11 bis 15 km/h zu schnell: 50 Euro und 1 Punkt in Flensburg
- 16 bis 20 km/h zu schnell: 70 Euro und 1 Punkt
- 21 bis 25 km/h zu schnell: 80 Euro und 1 Punkt
- 26 bis 30 km/h zu schnell: 100 Euro und 1 Punkt
- Ab 31 km/h zu schnell: ab 120 Euro, bis zu 3 Punkte und eventuell Fahrverbot von 1 Monat
Die Frist für die Erhebung eines Einspruchs beträgt in der Regel zwei Wochen nach Erhalt des Bußgeldbescheids. Ein versäumter Einspruch kann zu einem sofortigen rechtskräftigen Bescheid führen.
Messfehler und fehlerhafte Blitzverfahren in St. Pauli
Blitzanlagen sind nicht unfehlbar. Fehler bei der Geschwindigkeitsmessung können aus verschiedenen Gründen auftreten, wie etwa:
- Unzureichende Kalibrierung der Messgeräte
- Falsche Messposition oder -voraussetzungen
- Nicht ordnungsgemäße Beschilderung der Geschwindigkeitsbegrenzung
Ein Beispiel: In der Langen Reihe, einer stark frequentierten Straße, könnte ein Blitzer aufgrund von starkem Verkehrsaufkommen fehlerhafte Messergebnisse liefern. Wenn Sie sich in einer solchen Situation angehalten fühlen und einen Bußgeldbescheid erhalten, kann es sinnvoll sein, die Messung anzufechten. Hierbei können wir Ihnen helfen, die Beweislage zu prüfen und mögliche Fehler zu identifizieren.
Praktische Mandantensituationen: Wenn der Blitzer zuschlägt
Wir haben zahlreiche Mandanten, die uns in St. Pauli konsultiert haben, nachdem sie geblitzt wurden. Häufig berichten sie von folgenden Situationen:
- Ein Autofahrer wird auf der Feldstraße bei Nacht geblitzt, weil er die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h überschreitet. Wir konnten nachweisen, dass die Blitzeranlage nicht ordnungsgemäß kalibriert war und der Bußgeldbescheid wurde fallengelassen.
- Ein anderer Mandant fährt auf der Simon-von-Utrecht-Straße und wird für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h bestraft. Durch die Einsichtnahme in die Messdaten stellte sich heraus, dass es sich um einen Messfehler handelte, was zu einer erfolgreichen Anfechtung führte.
- Eine Fahrerin erhält einen Bescheid über ein Fahrverbot, nachdem sie auf der Reeperbahn zu schnell war. Eine rechtzeitige Einspruchsfrist führte dazu, dass die Strafe auf ein Bußgeld reduziert wurde.
Diese Beispiele zeigen, dass es sich oft lohnt, gegen Bußgeldbescheide vorzugehen. Wir beraten Sie umfassend und helfen Ihnen, Ihre Rechte durchzusetzen.
Wenn Sie von einem Blitzer in St. Pauli betroffen sind, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen zur Seite, um Ihre rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen und gegebenenfalls Einspruch einzulegen.
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