Alkohol am Steuer in St. Pauli

Ihr Anwalt für Alkohol am Steuer in St. Pauli und Umgebung.

Alkohol am Steuer in St. Pauli

Geblitzt auf der Reeperbahn? So reagieren Sie richtig

Die Reeperbahn ist nicht nur als Vergnügungsmeile bekannt, sondern auch ein Ort, an dem häufig Alkohol konsumiert wird. Viele Autofahrer aus St. Pauli stehen nach einem Abend in einer der vielen Bars und Clubs vor der Herausforderung, die Fahrt nach Hause anzutreten. Dabei ist das Risiko, mit Alkohol im Blut am Steuer erwischt zu werden, hoch. Die Polizei kontrolliert regelmäßig die Verkehrssituation und setzt Blitzer gezielt ein – auch an Kreuzungen wie der Davidstraße oder der Budapester Straße. Die Folgen einer Trunkenheitsfahrt sind gravierend und können schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Rechtsfolgen bei Trunkenheitsfahrten in St. Pauli

Die Rechtslage zu Alkohol am Steuer ist klar geregelt. Gemäß § 316 StGB macht sich strafbar, wer ein Fahrzeug führt, obwohl er aufgrund des Genusses von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen. Ab einem Blutalkoholgehalt (BAK) von 0,5 Promille drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg und Fahrverbote:

  • 0,5 bis 0,79 Promille: Bußgeld von 500 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 0,8 Promille und mehr: Strafrechtliche Verfolgung, Bußgeld von 1.000 Euro, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
  • Wiederholungstäter oder Fahrten unter Drogen: MPU-Anordnung (Medizinisch-Psychologische Untersuchung)

Die Frist zum Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid beträgt 14 Tage. In dieser Zeit sollten Betroffene die Möglichkeit nutzen, sich rechtlich beraten zu lassen, um etwaige Chancen auf einen Einspruch zu prüfen.

Häufige Mandantensituationen: Wenn der Spaß zur Belastung wird

In unserer Kanzlei in St. Pauli haben wir regelmäßig mit Mandanten zu tun, die nach einem feucht-fröhlichen Abend in den Clubs auf der Reeperbahn oder in der Sternschanze in eine Kontrolle geraten. Ein typisches Beispiel ist ein 35-jähriger St. Paulianer, der nach einem Konzert in der Große Freiheit 36 mit einem BAK von 0,9 Promille angehalten wurde. Er erhielt nicht nur ein Bußgeld von 1.000 Euro, sondern auch ein Fahrverbot von 3 Monaten und die Anordnung einer MPU, um seinen Führerschein zurückzubekommen.

Ein weiteres Beispiel ist eine junge Frau, die nach einem Besuch in einer Bar in der Budapester Straße mit 0,7 Promille erwischt wurde. Sie war sich der rechtlichen Konsequenzen nicht bewusst und dachte, sie könne noch sicher fahren. Nach der Kontrolle musste sie nicht nur mit einem Bußgeld und Punkten rechnen, sondern auch mit den Auswirkungen auf ihren Job, da sie auf ihren Führerschein angewiesen ist.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Hamburg-Mitte

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) sowie das Straßenverkehrsgesetz (StVG) regeln die rechtlichen Bedingungen für das Fahren unter Alkoholeinfluss. Bei einer Kontrolle in St. Pauli können Polizisten gemäß § 11 Abs. 1 StVO auch Atemalkoholtests durchführen, die bereits ab 0,2 Promille eine Ordnungswidrigkeit darstellen können, wenn die Fahrweise auffällig ist. Es ist wichtig zu wissen, dass auch die Ablehnung eines Tests rechtliche Folgen haben kann.

Die örtliche Verkehrssituation in St. Pauli, geprägt von stark frequentierten Straßen und einer hohen Dichte an Freizeitmöglichkeiten, erhöht das Risiko, in eine solche Kontrolle zu geraten. Insbesondere die Kreuzung zwischen der Reeperbahn und der Budapester Straße ist bekannt für häufige Polizeikontrollen, besonders am Wochenende.

Falls Sie in St. Pauli mit Alkohol am Steuer in Konflikt geraten sind, stehen wir Ihnen beratend zur Seite. Unsere Kanzlei bietet umfassende Unterstützung und hilft Ihnen, Ihre Rechte zu wahren.

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