Alkohol am Steuer in Steinwerder
Ihr Anwalt für Alkohol am Steuer in Steinwerder und Umgebung.
Alkohol am Steuer in Steinwerder: Risiken und Rechtsfolgen verstehen
Die Fahrten unter Alkoholeinfluss stellen in Steinwerder ein häufiges rechtliches Problem dar. Die direkte Lage am Hafen und das rege Verkehrsaufkommen auf den Straßen, wie der Steinwerder Straße und der Wilhelmsburger Straße, erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Kontrollen durch die Polizei. Bewohner sind oft mit den Folgen von Trunkenheitsfahrten konfrontiert, die nicht nur rechtliche, sondern auch finanzielle und persönliche Konsequenzen mit sich bringen.
Rechtslage und Bußgelder: Was droht bei Alkohol am Steuer?
Gemäß § 316 StGB wird das Fahren unter Einfluss von Alkohol bestraft, wenn der Fahrer fahruntüchtig ist. Die Grenze für die absolute Fahruntüchtigkeit liegt bei 1,1 Promille. Bei einer Kontrolle drohen Ihnen folgende Rechtsfolgen:
- Bei einer Blutalkoholkonzentration (BAK) zwischen 0,5 und 1,1 Promille: Bußgeld von 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.
- Bei einer BAK ab 1,1 Promille: Ordnungswidrigkeit, Bußgeld von 1.000 Euro, 2 Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot. Zudem kann eine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) angeordnet werden.
- Bei einer BAK über 1,6 Promille: Straftat, Geldstrafe oder bis zu 3 Jahre Freiheitsstrafe, 3 Punkte in Flensburg und ein mindestens sechsmonatiges Fahrverbot.
Diese Maßnahmen sind nicht nur unangenehm, sie haben auch weitreichende Folgen für Ihren Alltag und beruflichen Werdegang.
Praktische Beispiele aus Steinwerder: Typische Mandantensituationen
In unserer Kanzlei haben wir häufig mit Mandanten zu tun, die folgende Situationen erlebt haben:
- Ein Bewohner von Steinwerder wird auf der Steinwerder Straße mit 0,8 Promille angehalten und muss ein Bußgeld von 500 Euro zahlen.
- Ein Pendler, der am frühen Abend nach der Arbeit in der HafenCity ein Bier trinkt, wird auf der Wilhelmsburger Straße kontrolliert und hat 1,2 Promille. Er erhält ein dreimonatiges Fahrverbot und muss mit einer MPU rechnen.
- Ein Autofahrer wird in der Nähe des Klostertors mit 1,4 Promille geblitzt und sieht sich einer Strafanzeige gegenüber, da er sich in einem Zustand der Fahruntüchtigkeit befand.
Diese Beispiele zeigen, dass auch vermeintlich harmlose Ausnahmen schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen können.
Einspruch gegen Bußgeldbescheide: Chancen nutzen
In vielen Fällen ist es möglich, gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen. Dies gilt insbesondere, wenn es Unstimmigkeiten bei der Messung oder der Beurteilung der Verkehrssituation gibt. In Steinwerder sind häufig mobile Blitzer im Einsatz, die nicht immer korrekt eingestellt sind. Ein rechtzeitiger Einspruch kann Ihnen helfen, das Fahrverbot zu umgehen oder die Strafe zu mildern. Beachten Sie dabei die Frist von zwei Wochen für den Einspruch, gemäß § 67 OWiG.
Die Beratung durch einen erfahrenen Anwalt kann Ihnen helfen, Ihre Rechte zu wahren und die bestmögliche Lösung für Ihren individuellen Fall zu finden.
Wenn Sie von den rechtlichen Folgen einer Trunkenheitsfahrt betroffen sind, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen mit unserer Kompetenz und Erfahrung zur Seite, um Ihre Interessen bestmöglich zu vertreten.
Kontaktformular
Schildern Sie uns Ihr Anliegen. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen.