Blitzer & Geschwindigkeit in Lurup
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Geblitzt auf der Bahrenfelder Straße? Das sind Ihre Rechte
In Lurup, besonders auf der vielbefahrenen Bahrenfelder Straße, sind Geschwindigkeitskontrollen an der Tagesordnung. Autofahrer sehen sich oft mit Bußgeldbescheiden konfrontiert, die aus Blitzermessungen resultieren. Doch nicht immer sind diese Messungen fehlerfrei. Häufig stellen sich rechtliche Fragen, die es wert sind, genauer betrachtet zu werden.
Messfehler und fehlerhafte Verfahren: Ein häufiger Streitpunkt
Die gängigen Blitzermessungen, insbesondere durch mobile Blitzer, sind nicht unfehlbar. Fehler in der Messung können auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, wie etwa:
- Ungenaue Kalibrierung der Messgeräte
- Unzureichende Sichtverhältnisse
- Fehlerhafte Dokumentation durch die Polizei
In der Praxis haben wir häufig Mandanten, die auf der Luruper Hauptstraße mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg belegt wurden, obwohl sie nur geringfügig über der erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h lagen. Hier stellt sich die Frage, ob die Messung rechtlich haltbar ist. Gemäß § 24 StVG und § 1 OWiG können Bußgelder und Punkte anfechtbar sein, wenn nachweisbare Fehler in der Messung vorliegen.
Bußgeldkatalog: Was droht bei Geschwindigkeitsüberschreitungen?
Die Höhe des Bußgeldes ist stark von der Schwere der Geschwindigkeitsüberschreitung abhängig. Ein Überblick über die möglichen Sanktionen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen in Lurup:
- Bis 10 km/h: 30 Euro, keine Punkte
- 11 bis 15 km/h: 50 Euro, 1 Punkt
- 16 bis 20 km/h: 70 Euro, 1 Punkt
- 21 bis 25 km/h: 80 Euro, 1 Punkt
- 26 bis 30 km/h: 100 Euro, 1 Punkt
- 31 bis 40 km/h: 160 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
Bei einer Überschreitung von über 40 km/h drohen bereits 200 Euro, 2 Punkte und bis zu 3 Monate Fahrverbot. An den Kreuzungen von Lurup, beispielsweise an der Einmündung zur Mönckebergstraße, sind solche Blitzer häufig zu finden, was die Gefahr von Bußgeldern erhöht.
Fristen und Rechtsmittel: So gehen Sie vor
Nach Erhalt eines Bußgeldbescheids haben Sie in der Regel 14 Tage Zeit, um Einspruch einzulegen. In dieser Frist sollten Sie sich mit einem Anwalt für Verkehrsrecht in Verbindung setzen, um die Erfolgsaussichten einer Anfechtung zu prüfen. Der Einspruch kann sich lohnen, insbesondere wenn Messfehler oder unklare Umstände vorliegen.
Ein typisches Beispiel aus unserer Kanzlei: Ein Mandant wurde auf der Holsteiner Chaussee mit 55 km/h bei erlaubten 50 km/h geblitzt. Nach Prüfung der Messprotokolle stellte sich heraus, dass das Messgerät nicht ordnungsgemäß kalibriert war. Der Einspruch wurde erfolgreich eingelegt, und das Bußgeld wurde aufgehoben.
Es ist ratsam, in solchen Fällen rechtzeitig einen Anwalt zu konsultieren, um die besten Chancen auf eine positive Lösung zu gewährleisten.
Wenn Sie in Lurup geblitzt wurden und Fragen zur Anfechtung eines Bußgeldbescheids haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Optionen prüfen.
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