Blitzer & Geschwindigkeit in Neuland
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Geblitzt auf der Neulander Straße? Ihre Rechte und Möglichkeiten
In Neuland, einem Stadtteil im Bezirk Harburg, sind Verkehrskontrollen durch Geschwindigkeitsmessungen keine Seltenheit. Der Einsatz von Blitzern, insbesondere an stark frequentierten Straßen wie der Neulander Straße und der Harburger Straße, führt häufig zu Bußgeldbescheiden und Fahrverboten. Bewohner und Pendler sehen sich oft mit der Frage konfrontiert, wie sie gegen solche Maßnahmen vorgehen können, insbesondere wenn Zweifel an der Genauigkeit der Messungen bestehen.
Typische Probleme: Messfehler und ihre Auswirkungen
Die häufigsten rechtlichen Probleme im Zusammenhang mit Blitzermessungen in Neuland betreffen die Genauigkeit der Messgeräte. Fehler in der Kalibrierung oder unsachgemäße Handhabung können dazu führen, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen fälschlicherweise dokumentiert werden. Ein Beispiel: Ein Blitzer an der Kreuzung Neulander Straße und Harburger Straße misst einen PKW mit 70 km/h, obwohl der Fahrer zu diesem Zeitpunkt tatsächlich die zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h einhielt.
In solchen Fällen können folgende rechtliche Konsequenzen drohen:
- Bußgelder: Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von bis zu 20 km/h sind 70 Euro fällig, bei bis zu 30 km/h bereits 100 Euro und ab 31 km/h können es bis zu 240 Euro sein.
- Punkte in Flensburg: Ab einer Überschreitung von 21 km/h gibt es 1 Punkt, bei 31 km/h bereits 2 Punkte.
- Fahrverbot: Bei einer Überschreitung um mehr als 40 km/h kann ein Fahrverbot von bis zu drei Monaten verhängt werden.
Rechtslage: StVO, StVG und OWiG im Fokus
Die rechtlichen Grundlagen für Geschwindigkeitsmessungen finden sich in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) sowie im Straßenverkehrsgesetz (StVG) und im Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG). Die StVO regelt die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten, während das StVG die rechtlichen Folgen von Verstößen definiert. Das OWiG ermöglicht es, gegen Bußgeldbescheide Einspruch einzulegen, sofern gewichtige Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Messung bestehen.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Mandant erhielt einen Bußgeldbescheid über 120 Euro wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Neulander Straße. Nach eingehender Prüfung der Messprotokolle stellte sich heraus, dass der Blitzer nicht ordnungsgemäß kalibriert war. Der Einspruch wurde erfolgreich eingelegt, und der Bescheid wurde aufgehoben.
Fahrverbot in Neuland: Wann sich ein Einspruch lohnt
Ein Fahrverbot hat erhebliche Auswirkungen auf den Alltag. Insbesondere in einem Stadtteil wie Neuland, wo öffentliche Verkehrsmittel nicht überall optimal ausgebaut sind, kann der Verlust des Führerscheins zu großen Schwierigkeiten führen. Daher ist es wichtig zu wissen, unter welchen Umständen sich ein Einspruch lohnt.
Fälle, in denen ein Einspruch gegen ein Fahrverbot sinnvoll sein kann:
- Unzureichende Beweise: Wenn die Messung nicht ordnungsgemäß dokumentiert wurde.
- Fehlerhafte Messgeräte: Bei Zweifeln an der Kalibrierung oder der Technik.
- Besondere Härte: Wenn der Verlust des Führerscheins zu wirtschaftlichen oder gesundheitlichen Problemen führt.
In Neuland sind die Anwohner oft auf das Auto angewiesen, um zur Arbeit zu gelangen oder ihre täglichen Besorgungen zu erledigen. Ein rechtzeitiger und gut begründeter Einspruch kann hier entscheidend sein.
Falls Sie sich in einer ähnlichen Situation befinden oder Fragen zu einem Bußgeldbescheid haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unsere erfahrenen Anwälte stehen Ihnen gerne zur Seite und beraten Sie umfassend zu Ihren Möglichkeiten.
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