Blitzer & Geschwindigkeit in Harburg
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Geblitzt auf der B73? Das sind Ihre Rechte
In Harburg, insbesondere auf der vielbefahrenen B73, sind Geschwindigkeitsmessungen durch stationäre und mobile Blitzer alltäglich. Diese Geräte sind oft an neuralgischen Punkten wie der Kreuzung B73 zur Lüneburger Straße oder an der Wilhelmstraße aufgestellt. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung drohen nicht nur Bußgelder, sondern auch Punkte in Flensburg und gegebenenfalls ein Fahrverbot. Die Rechtslage ist klar: Wer mit mehr als 10 km/h zu schnell fährt, muss mit einer Geldbuße von mindestens 20 Euro rechnen, bei 21 bis 25 km/h sind es bereits 40 Euro und 1 Punkt. Ab 26 km/h droht ein Fahrverbot von einem Monat.
Fehlerhafte Messungen: Ihre Chancen auf Einspruch
Ein häufiges Problem sind fehlerhafte Messungen, die durch technische Mängel oder falsche Bedienung der Geräte entstehen können. In der Praxis kommt es vor, dass Geschwindigkeitsmessungen aufgrund von Umwelteinflüssen oder starker Verkehrsbelastung nicht korrekt erfasst werden. Ein Beispiel aus der Realität: Ein Mandant wurde auf der Eißendorfer Straße mit 75 km/h geblitzt, obwohl er nach eigenen Angaben mit maximal 60 km/h unterwegs war. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen. Ausgangspunkt für einen erfolgreichen Einspruch sind die Paragraphen § 24 StVG (Straßenverkehrsgesetz) und § 3 OWiG (Ordnungswidrigkeitengesetz), die festlegen, unter welchen Bedingungen eine Geschwindigkeitsmessung gültig ist.
Häufige Bußgeldfallen im Bezirk Harburg
- Wilhelmsburger Straße: Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h, häufige Kontrollen. Bußgeld ab 20 Euro bei 11 km/h zu schnell.
- Neulandstraße: 30 km/h-Zone, besonders in Wohngebieten. Ab 21 km/h zu schnell drohen 40 Euro und 1 Punkt.
- Sinstorfer Weg: Regelmäßige Blitzer bei 70 km/h. Bei 26 km/h zu viel kann ein Fahrverbot von einem Monat verhängt werden.
Die genannten Straßen sind nur einige der häufigsten Standorte für Geschwindigkeitsmessungen in Harburg. Das Verkehrsaufkommen ist in diesen Bereichen besonders hoch, was zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit führt, geblitzt zu werden. Ein Bußgeldbescheid kann schnell für Verwirrung sorgen, insbesondere wenn der Betroffene der Meinung ist, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten zu haben.
Fahrverbot in Harburg: Wann sich ein Einspruch lohnt
Ein Fahrverbot ist besonders einschneidend und kann die berufliche und private Mobilität stark einschränken. In Harburg kann ein Fahrverbot von einem Monat bis zu drei Monaten verhängt werden, abhängig von der Schwere des Verstoßes. Wenn Sie beispielsweise auf der Harburger Chaussee mit 80 km/h in einer 50 km/h-Zone geblitzt werden, droht Ihnen nicht nur ein Bußgeld von 160 Euro, sondern auch 2 Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Hier ist es ratsam, die Umstände des Verstoßes genau zu überprüfen und gegebenenfalls einen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen, um die besten Chancen auf einen erfolgreichen Einspruch zu wahren.
Wenn Sie in Harburg geblitzt wurden und sich unsicher über Ihre rechtlichen Möglichkeiten sind, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Optionen prüfen und gegebenenfalls einen Einspruch einlegen.
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