Blitzer & Geschwindigkeit in Wilstorf
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Geblitzt auf der Wilstorfer Straße? Ihre Rechte im Fokus
In Wilstorf, einem Stadtteil des Bezirks Harburg, sind Geschwindigkeitskontrollen an der Tagesordnung. Die Straßen wie die Wilstorfer Straße und die Langenbeker Straße sind häufige Standorte für Blitzer, die sowohl stationär als auch mobil eingesetzt werden. Dies führt bei Anwohnern und Autofahrern oft zu rechtlichen Auseinandersetzungen, insbesondere wenn es um die Anfechtung von Blitzermessungen geht. Die häufigsten Probleme ergeben sich aus fehlerhaften Messungen, ungenauen Geschwindigkeitsmessverfahren oder unzureichender Beschilderung. Ein rechtzeitiger Einspruch kann oft erhebliche finanzielle und rechtliche Folgen verhindern.
Fehlerhafte Messungen: Ein häufiger Streitpunkt
Ein häufiges Problem sind technische Fehler bei der Geschwindigkeitsmessung. In Wilstorf wird oft mit Lasermessgeräten oder Radaranlagen gearbeitet, die in der Regel sehr präzise sind. Dennoch gibt es zahlreiche Fälle, in denen Messungen aufgrund von Störungen wie Wetterbedingungen, Fahrzeugbewegungen oder der falschen Ausrichtung des Geräts fehlerhaft sind. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Mandant wurde auf der Wilstorfer Straße mit 75 km/h bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h geblitzt. Nach Überprüfung stellte sich heraus, dass die Messung während eines starken Regenschauers durchgeführt wurde, was die Genauigkeit beeinträchtigt hatte.
Bußgelder und Punkte: So sieht die Rechtslage aus
Die Rechtsfolgen für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind klar im Bußgeldkatalog geregelt. Für Geschwindigkeitsüberschreitungen in geschlossenen Ortschaften müssen mit folgenden Sanktionen gerechnet werden:
- Bis 10 km/h: 30 Euro
- 11 bis 15 km/h: 50 Euro, 1 Punkt
- 16 bis 20 km/h: 70 Euro, 1 Punkt
- 21 bis 25 km/h: 115 Euro, 1 Punkt
- 26 bis 30 km/h: 180 Euro, 2 Punkte
- 31 bis 40 km/h: 260 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
- 41 bis 50 km/h: 480 Euro, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
- Über 50 km/h: 600 Euro, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
Die Frist zur Einlegung eines Einspruchs beträgt in der Regel zwei Wochen nach Erhalt des Bußgeldbescheids. Ein rechtzeitiger Einspruch kann nicht nur Bußgelder mindern, sondern auch Punkte in Flensburg verhindern.
Praktische Beispiele: Typische Mandantensituationen
In unserer Kanzlei haben wir zahlreiche Mandate, die die Problematik der Geschwindigkeitsmessungen in Wilstorf betreffen. Häufig ist es so, dass Mandanten aufgrund einer ungenauen Messung oder schlechter Sichtbarkeit von Verkehrsschildern einen Bußgeldbescheid erhalten haben. Ein Beispiel: Ein Mandant erhielt einen Bescheid wegen einer Überschreitung um 15 km/h auf der Langenbeker Straße, wo die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Dämmerung nur schlecht sichtbar war. In solchen Fällen lohnt sich oft ein Einspruch, da die rechtlichen Grundlagen der Straßenverkehrsordnung (StVO) und des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) auch die ordnungsgemäße Beschilderung und die Sichtbarkeit von Verkehrszeichen vorschreiben.
Ein weiteres häufiges Szenario ist die Anfechtung aufgrund von nicht korrekt durchgeführten Messungen. Wenn bei der Messung kein ausreichender Sicherheitsabstand zum Fahrzeug oder zur Straße eingehalten wurde, kann dies ebenfalls zu einer Aufhebung des Bußgeldbescheids führen. Hier spielt das Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) eine entscheidende Rolle, da es spezifische Vorgaben zur Durchführung von Geschwindigkeitsmessungen gibt.
Die Verkehrssituation in Wilstorf ist geprägt von einem hohen Verkehrsaufkommen, insbesondere zu Stoßzeiten. Dies führt nicht nur zu erhöhten Geschwindigkeitsmessungen, sondern auch zu einer Vielzahl von Einsprüchen und rechtlichen Auseinandersetzungen. Wenn auch Sie mit einem Bußgeldbescheid konfrontiert sind, zögern Sie nicht, unsere Kanzlei zu kontaktieren. Wir unterstützen Sie bei der Anfechtung und beraten Sie zu Ihren Rechten und Möglichkeiten.
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