Blitzer & Geschwindigkeit in Sasel
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Geblitzt auf der Saseler Landstraße? Ihre Rechte im Überblick
Die Saseler Landstraße, eine der Hauptverkehrsadern im Hamburger Stadtteil Sasel, ist bekannt für ihre häufigen Geschwindigkeitskontrollen. Insbesondere an der Kreuzung zur Wiesenstraße stehen stationäre Blitzer, die regelmäßig Autofahrer erfassen. Das führt nicht selten zu rechtlichen Problemen, wenn es um die Anfechtung von Blitzermessungen geht. Bei Geschwindigkeitsübertretungen drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg und im schlimmsten Fall Fahrverbote. Daher ist es wichtig, über die eigenen Rechte und Möglichkeiten informiert zu sein.
Bußgelder und Punkte: Was Sie bei Geschwindigkeitsüberschreitungen erwartet
Gemäß der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) sind Geschwindigkeitsüberschreitungen im Stadtverkehr mit unterschiedlichen Bußgeldern und Punkten in Flensburg belegt:
- Bis zu 10 km/h zu schnell: 30 Euro, keine Punkte
- 11 bis 15 km/h zu schnell: 50 Euro, 1 Punkt
- 16 bis 20 km/h zu schnell: 70 Euro, 1 Punkt
- 21 bis 25 km/h zu schnell: 80 Euro, 1 Punkt
- 26 bis 30 km/h zu schnell: 100 Euro, 1 Punkt
- 31 bis 40 km/h zu schnell: 120 Euro, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot
- Über 40 km/h zu schnell: ab 200 Euro, 2 Punkte und ein Fahrverbot von bis zu 3 Monaten
In Sasel sind besonders die Straßen um die Wiesenstraße und die Saseler Chaussee betroffen. Hier ist das Verkehrsaufkommen hoch, und die Geschwindigkeitsbegrenzungen werden häufig missachtet. Dies führt zu einer Vielzahl von Bußgeldbescheiden.
Fehlerhafte Geschwindigkeitsmessungen: Grund zur Anfechtung
Ein häufiger Grund für die Anfechtung von Bußgeldbescheiden sind fehlerhafte Geschwindigkeitsmessungen. Diese können aus verschiedenen Gründen entstehen, beispielsweise durch:
- Technische Defekte an Blitzgeräten
- Falsche Kalibrierung der Geräte
- Unzureichende Beschilderung oder temporäre Änderungen der Geschwindigkeitsbegrenzung
Der Bußgeldbescheid kann angefochten werden, wenn nachweisbar ist, dass eine der oben genannten Fehlerquellen vorlag. Hierbei sind insbesondere die Vorschriften des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OWiG) relevant.
Praxisbeispiele aus Sasel: Typische Mandantensituationen
In unserer Kanzlei haben wir häufig Mandanten aus Sasel, die von einem Blitzer erfasst wurden. Ein typisches Beispiel ist ein Fahrer, der auf der Saseler Chaussee mit 65 km/h geblitzt wurde. Hier drohte ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg. Nach Überprüfung der Messdaten stellte sich heraus, dass die Messung während einer Baustelle durchgeführt wurde, wo die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht klar kommuniziert war. Dadurch war die Anfechtung des Bußgeldbescheids erfolgreich.
Ein weiteres Beispiel betrifft einen Autofahrer, der auf der Wiesenstraße mit 37 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit geblitzt wurde. In diesem Fall war ein Fahrverbot von einem Monat angekündigt. Durch die Anfechtung konnte der Mandant die Strafe auf ein Bußgeld und einen Punkt reduzieren.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind klar, aber die Umsetzung kann komplex sein. Bei der Anfechtung von Bußgeldbescheiden ist es oft ratsam, sich an einen Fachanwalt für Verkehrsrecht zu wenden, um die besten Erfolgschancen zu gewährleisten.
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