Blitzer & Geschwindigkeit in Poppenbüttel
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Geblitzt auf der Poppenbütteler Straße? Das sind Ihre Rechte
In Poppenbüttel, einem Stadtteil des Bezirks Wandsbek, sind Geschwindigkeitsmessungen durch Blitzer an vielen Straßen keine Seltenheit. Besonders frequentierte Straßen wie die Poppenbütteler Hauptstraße oder die Bramfelder Chaussee sind häufig mit stationären Blitzeranlagen ausgestattet. Die rechtlichen Probleme, die sich aus einer Geschwindigkeitsüberschreitung ergeben, können erheblich sein und sollten von den betroffenen Fahrern ernst genommen werden.
Wenn Sie auf der Poppenbütteler Hauptstraße mit 61 km/h in einer 50 km/h-Zone geblitzt werden, droht Ihnen ein Bußgeld von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg gemäß § 24 StVG. Bei der Überschreitung der Geschwindigkeit um 21 bis 25 km/h kann das Bußgeld auf bis zu 160 Euro steigen, und die Wahrscheinlichkeit eines Fahrverbots von einem Monat steigt signifikant.
Messfehler und Ihre Verteidigungsmöglichkeiten
Ein häufiger Streitpunkt bei Geschwindigkeitsmessungen sind die möglichen Messfehler. In Poppenbüttel kommt es immer wieder vor, dass die eingesetzten Messgeräte nicht ordnungsgemäß kalibriert sind oder die Messbedingungen nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Gemäß § 3 Abs. 3 der Straßenverkehrsordnung (StVO) müssen Geschwindigkeitsmessungen unter bestimmten Bedingungen erfolgen, um rechtlich wirksam zu sein.
Typische Fehlerquellen sind:
- Unzureichende Sichtverhältnisse durch Witterungseinflüsse
- Falsche Kalibrierung der Messgeräte
- Unzureichende Beschilderung der Geschwindigkeitsbegrenzungen
Wenn Sie sich in einer solchen Situation befinden, kann es sinnvoll sein, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen. Hierbei können wir Ihnen helfen, die notwendigen Schritte einzuleiten und Ihre Verteidigung aufzubauen.
Fahrverbot in Poppenbüttel: Wann sich ein Einspruch lohnt
Ein Fahrverbot ist nicht nur unangenehm, sondern hat auch weitreichende Folgen für Ihren Alltag und Beruf. Wenn Sie in Poppenbüttel mit mehr als 26 km/h zu schnell geblitzt werden, droht Ihnen ein Fahrverbot von einem Monat gemäß § 25 StVG. In einigen Fällen kann auch ein Fahrverbot von bis zu drei Monaten verhängt werden, wenn es sich um wiederholte Verstöße handelt.
Die Frist für den Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid beträgt zwei Wochen. In dieser Zeit müssen Sie den Einspruch schriftlich einlegen und die Gründe darlegen. Ein erfahrenes Team von Verkehrsrechtsexperten kann Ihnen dabei helfen, Ihre Argumente rechtlich fundiert zu formulieren und die besten Chancen auf eine erfolgreiche Verteidigung zu erarbeiten.
Häufige Bußgeldfallen im Bezirk Wandsbek
Besonders in Poppenbüttel gibt es einige häufige Bußgeldfallen, die Fahrer in eine schwierige Lage bringen können. Dazu zählen:
- Die Bredenbekerweg: Hier ist besonders auf die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h zu achten, da häufig Blitzer aufgestellt werden.
- Die Kreuzung Poppenbütteler Hauptstraße und Schützenstraße: Diese Stelle ist bekannt für häufige Geschwindigkeitskontrollen.
- Der Grünendeicher Weg: Auch hier werden oft Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, besonders in den frühen Morgenstunden.
Ein weiterer Aspekt, der oft übersehen wird, sind die Regelungen zur Geschwindigkeitsmessung im Zusammenhang mit Baustellen. Übersehen Sie die Geschwindigkeitsbegrenzung, können die Bußgelder erheblich steigen. Beispielsweise wird bei einer Überschreitung von 21 bis 25 km/h in einer Baustelle ein Bußgeld von 160 Euro fällig.
Wenn Sie sich in einer der genannten Situationen befinden oder Fragen zu einem Bußgeldbescheid haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir unterstützen Sie bei der Überprüfung Ihrer Möglichkeiten und der Einlegung von Einsprüchen.
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