Ordnungswidrigkeiten in Waltershof
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Geblitzt auf der Waltershofer Straße? Das sind Ihre Rechte
Im Hamburger Stadtteil Waltershof sind Verkehrsordnungswidrigkeiten häufige Herausforderungen für Autofahrer. Die Waltershofer Straße und angrenzende Bereiche sind stark frequentiert, was zu einer erhöhten Kontrolle durch Blitzer und Polizeikontrollen führt. Wenn Sie in einer dieser Situationen geblitzt wurden, sollten Sie sich über Ihre Rechte und mögliche Einspruchsoptionen informieren.
Gemäß § 24 StVG kann bei Geschwindigkeitsüberschreitungen ein Bußgeld von bis zu 680 Euro fällig werden, abhängig von der Schwere des Vergehens. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 40 km/h innerorts drohen nicht nur hohe Bußgelder, sondern auch Punkte in Flensburg und möglicherweise ein Fahrverbot von bis zu drei Monaten.
Fahrverbot in Waltershof: Wann sich ein Einspruch lohnt
Ein Fahrverbot kann für viele Verkehrsteilnehmer schwerwiegende Folgen haben, insbesondere für Berufspendler. In Waltershof sind besonders die Straßen rund um die Kreuzung zur Elbbrückenstraße und die Zubringer zu den großen Verkehrsachsen problematisch. Hier wird häufig kontrolliert, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
Ein Fahrverbot wird oft bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 60 km/h verhängt. In solchen Fällen ist es wichtig, die Frist für den Einspruch von zwei Wochen nach Erhalt des Bußgeldbescheides nicht zu versäumen. Ein Einspruch kann in den folgenden Fällen sinnvoll sein:
- Unzureichende Messgenauigkeit des Blitzgerätes
- Fehlende Vorwarnung durch Verkehrszeichen
- Unklare Verkehrsverhältnisse, z.B. Baustellen oder Umleitungen
Häufige Bußgeldfallen im Bezirk Hamburg-Mitte
In Waltershof gibt es einige typische Situationen, in denen Verkehrsteilnehmer in die Falle tappen. Dazu gehören:
- Überqueren der roten Ampel an der Kreuzung Waltershofer Straße / Elbbrückenstraße – Bußgeld bis zu 200 Euro und zwei Punkte.
- Parken im Halteverbot, insbesondere in der Nähe des Waltershofer Hafens – Bußgeld von 40 Euro bis 100 Euro.
- Missachtung von Verkehrszeichen in Wohngebieten – Bußgelder von 20 Euro bis 70 Euro.
Die Regelungen sind im Wesentlichen im Straßenverkehrsgesetz (StVG) und der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) festgelegt. Es lohnt sich, im Falle eines Bußgeldbescheides genau zu prüfen, ob alle rechtlichen Vorgaben eingehalten wurden.
Typische Mandantensituationen aus der Praxis
Unsere Mandanten kommen häufig mit Fragen zu Bußgeldbescheiden zu uns. Ein häufiges Beispiel ist ein Fall, in dem ein Mandant auf der Waltershofer Straße mit 71 km/h geblitzt wurde, wo die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h beträgt. Nach Erhalt des Bußgeldbescheides von 120 Euro und einem Punkt in Flensburg entschloss sich der Mandant, Einspruch einzulegen, da er der Meinung war, dass die Messung fehlerhaft war. In der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass das Blitzergerät nicht ordnungsgemäß kalibriert war, was zu einer erfolgreichen Aufhebung des Bußgeldbescheides führte.
Ein weiterer typischer Fall betrifft das unerlaubte Parken an der Elbbrückenstraße. Ein Mandant erhielt ein Bußgeld von 80 Euro, was für ihn als Pendler eine erhebliche finanzielle Belastung darstellte. Nach einem Einspruch konnte die Bußgeldstelle überzeugt werden, dass die Beschilderung an dieser Stelle nicht eindeutig war, was zu einer Reduzierung des Bußgeldes auf 40 Euro führte.
Wenn Sie in Waltershof mit einem Bußgeldbescheid konfrontiert sind oder Fragen zu Ihrer Rechtssituation haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und helfen Ihnen dabei, die bestmögliche Lösung zu finden.
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