Führerscheinentzug in Hamm
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Fahrverbot in Hamm: Wann sich ein Einspruch lohnt
Für viele Autofahrer in Hamm kann ein Fahrverbot schnell zur Realität werden. Typische Gründe sind Geschwindigkeitsübertretungen, das Fahren unter Alkoholeinfluss oder auch wiederholte Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO). Besonders im stark frequentierten Bereich der Hammer Straße, wo täglich zahlreiche Pendler und Anwohner unterwegs sind, kommt es häufig zu Geschwindigkeitskontrollen. Ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg sind bereits ab einer Überschreitung von 21 km/h fällig. Bei mehr als 31 km/h droht nicht nur ein Bußgeld von 160 Euro, sondern auch ein einmonatiges Fahrverbot.
Führerscheinentzug: Rechte und Möglichkeiten für Hamm-Bewohner
Der Entzug der Fahrerlaubnis ist eine gravierende Maßnahme, die oft auf wiederholte Verstöße oder gravierende Verkehrsdelikte folgt. Nach § 69 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) kann die Fahrerlaubnis entzogen werden, wenn der Fahrer als ungeeignet zum Führen eines Fahrzeugs angesehen wird. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn innerhalb von zwei Jahren zwei oder mehr Straftaten begangen wurden, die mit dem Führen eines Fahrzeugs in Verbindung stehen.
Ein typisches Beispiel aus der Praxis: Ein Bewohner von Hamm gerät nach einer Kontrolle auf der Wendenstraße mit 1,2 Promille in eine Verkehrskontrolle. Neben einem Bußgeld von 500 Euro und einem Monat Fahrverbot muss er zudem mit dem Entzug seiner Fahrerlaubnis rechnen, wenn er keine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) erfolgreich besteht.
Vorbereitung auf die MPU: So gehen Sie am besten vor
Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung ist für viele Fahrer, deren Führerschein entzogen wurde, ein notwendiger Schritt zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis. In Hamm gibt es spezifische Angebote zur MPU-Vorbereitung, die Ihnen helfen können, besser auf die Untersuchung vorbereitet zu sein. Wichtig ist, dass Sie sich frühzeitig informieren und gegebenenfalls rechtliche Unterstützung in Anspruch nehmen.
- Alkoholverstöße: Bei einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille und mehr ist in der Regel mit einer MPU zu rechnen.
- Drogenvergehen: Der Nachweis von Drogen im Blut führt fast immer zu einer Anordnung zur MPU.
- Wiederholte Verkehrsverstöße: Bei mehr als zwei schwerwiegenden Verstößen innerhalb von zwei Jahren müssen Sie nachweisen, dass Sie in der Lage sind, sicher am Straßenverkehr teilzunehmen.
Rechtsfolgen bei Verstößen: Bußgelder und Punkte in Flensburg
Die Folgen eines Verstoßes gegen die StVO können weitreichend sein. Hier einige Beispiele für häufige Verstöße in der Umgebung von Hamm:
- Geschwindigkeitsüberschreitung (innerhalb geschlossener Ortschaften): Ab 21 km/h zu schnell – 100 Euro und 1 Punkt.
- Rotlichtverstoß: 200 Euro, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.
- Handy am Steuer: 100 Euro und 1 Punkt.
Die Punkte in Flensburg können sich schnell summieren. Bei 8 Punkten droht der Entzug der Fahrerlaubnis, gemäß § 4 des Punktesystems. Auch die Fristen für die Tilgung von Punkten sind spezifisch geregelt. Je nach Schwere des Verstoßes verjähren Punkte nach 2, 5 oder 10 Jahren.
Wenn Sie mit einem Führerscheinentzug oder einer anstehenden MPU konfrontiert sind, zögern Sie nicht, rechtlichen Rat einzuholen. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Rechte zu wahren und die besten Schritte zur Wiedererlangung Ihrer Fahrerlaubnis zu gehen.
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