Fahrverbot in Wandsbek
Ihr Anwalt für Fahrverbot in Wandsbek und Umgebung.
Fahrverbot in Wandsbek: Wann sich ein Einspruch lohnt
Im Bezirk Wandsbek sind Autofahrer oft mit der Gefahr konfrontiert, ein Fahrverbot zu erhalten. Die Gründe dafür sind vielfältig: Geschwindigkeitsüberschreitungen, das Überfahren von roten Ampeln oder das Fahren unter Alkoholeinfluss. Besonders in verkehrsreichen Straßen wie der Wandsbeker Chaussee oder der Berner Straße sind Geschwindigkeitsmessungen an der Tagesordnung. Ein Fahrverbot kann erhebliche Auswirkungen auf die berufliche und private Lebenssituation haben, insbesondere wenn der Führerschein für die Ausübung des Berufs notwendig ist.
Rechtsfolgen und Bußgelder
Gemäß § 25 StVG kann ein Fahrverbot von einem Monat bis zu drei Monaten verhängt werden, wenn die Fahrerlaubnis aufgrund von Verkehrsverstößen entzogen wird. Typische Verstöße, die zu einem Fahrverbot führen können, sind:
- Geschwindigkeitsüberschreitung um mehr als 20 km/h in geschlossenen Ortschaften: 80 Euro Bußgeld und 1 Punkt
- Überfahren einer roten Ampel: 200 Euro und 2 Punkte bei einer Gefährdung
- Fahren unter Alkoholeinfluss (über 1,1 Promille): 1 Monat Fahrverbot, 500 Euro Bußgeld und 2 Punkte
In Wandsbek gibt es zahlreiche Blitzer, insbesondere an den stark frequentierten Kreuzungen wie an der Wandsbeker Chaussee / Barmbeker Straße. Autofahrer sollten sich der rechtlichen Folgen bewusst sein und rechtzeitig reagieren, um ein Fahrverbot gegebenenfalls zu vermeiden.
Berufliche Härte: Absehen vom Fahrverbot
Besonders für Berufskraftfahrer oder Personen, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, kann ein Fahrverbot existenzbedrohend sein. In solchen Fällen kann es möglich sein, unter Berufung auf § 25 StVG ein Absehen vom Fahrverbot zu beantragen. Hierbei sind folgende Aspekte wichtig:
- Nachweis der beruflichen Abhängigkeit vom Führerschein
- Vorlage von Nachweisen, dass der Verlust des Führerscheins die Existenz bedroht
- Begründung der Unverhältnismäßigkeit des Fahrverbots
Die Anträge sollten fristgerecht und mit allen erforderlichen Unterlagen eingereicht werden, um die Chancen auf eine positive Entscheidung zu erhöhen. In vielen Fällen kann dies die Verhängung eines Fahrverbots abwenden oder zumindest mildern.
Typische Mandantensituationen in Wandsbek
In der Kanzlei haben wir häufig Mandanten, die von einem Fahrverbot betroffen sind. Ein Beispiel ist ein Lkw-Fahrer aus Farmsen-Berne, der wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung um 30 km/h auf der Wandsbeker Chaussee ein Fahrverbot von zwei Monaten verhängt bekam. Da er auf seinen Führerschein angewiesen ist, um seinen Job zu behalten, haben wir einen Antrag auf Absehen vom Fahrverbot gestellt. Ein weiteres Beispiel ist eine Lehrerin aus Jenfeld, die nach einer Alkoholfahrt mit einem Bußgeld von 1.000 Euro und einem Fahrverbot von drei Monaten konfrontiert wurde. Auch hier konnten wir durch rechtliche Argumentation die Dauer des Fahrverbots reduzieren.
Wenn Sie in Wandsbek mit einem Fahrverbot konfrontiert sind, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Unsere Kanzlei bietet Ihnen die notwendige Unterstützung, um die bestmögliche Lösung für Ihre Situation zu finden.
Kontaktformular
Schildern Sie uns Ihr Anliegen. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen.