Alkohol am Steuer in Neuengamme
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Fahrverbot nach Trunkenheitsfahrt in Neuengamme: Ihre Optionen
Neuengamme, ein Stadtteil im Bezirk Bergedorf, bietet eine Vielzahl von Straßen und Kreuzungen, die für Autofahrer sowohl eine Herausforderung als auch eine Gefahr darstellen. Insbesondere gilt dies für Fahrten unter Alkoholeinfluss. Wer beispielsweise nach einem Feierabendbier mit Freunden in der Kneipe am Mühlenweg nach Hause fahren möchte, läuft Gefahr, in eine rechtliche Falle zu geraten. Die rechtlichen Folgen einer Trunkenheitsfahrt sind gravierend und können das Leben der Betroffenen nachhaltig beeinflussen.
Rechtsfolgen einer Trunkenheitsfahrt
Fahrten unter Alkoholeinfluss sind in Deutschland nach § 316 StGB und § 24a StVG strafbar. Die rechtlichen Konsequenzen hängen vom gemessenen Blutalkoholgehalt (BAK) ab:
- 0,5 - 1,09 Promille: Bußgeld von 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg, 1-monatiges Fahrverbot
- ab 1,1 Promille: Strafverfahren, Bußgeld von bis zu 1.500 Euro, 3 Punkte, 3-monatiges Fahrverbot
- Unter 0,5 Promille bei auffälliger Fahrweise: Bußgeld von 250 Euro, 2 Punkte, 1-monatiges Fahrverbot
Zusätzlich kann bei wiederholten Verstößen die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) folgen, um die Fahreignung zu überprüfen. Dies stellt für viele Betroffene eine hohe Hürde dar, die sich oft über Monate hinziehen kann.
Typische Situationen für Neuengammer Verkehrsteilnehmer
In Neuengamme sind Straßen wie die B5 oder die Mühlenstraße häufige Schauplätze von Verkehrskontrollen. An Kreuzungen wie der an der Möllner Landstraße können mobile Blitzer aufgestellt sein, die im Rahmen von Verkehrskontrollen auch Autofahrer unter Alkoholeinfluss erfassen. Die Kombination aus ländlicher Umgebung und städtischem Verkehr führt häufig zu riskanten Situationen, insbesondere bei Dunkelheit oder schlechten Wetterverhältnissen.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Mandant wurde auf dem Weg von einer Feier in Lohbrügge nach Neuengamme von der Polizei gestoppt. Trotz eines BAK von 0,7 Promille war er sich der rechtlichen Konsequenzen nicht bewusst. Nach der Kontrolle erhielt er nicht nur ein Bußgeld, sondern auch Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot, was zu massiven Einschränkungen in seinem Alltag führte.
Verteidigungsmöglichkeiten und Einspruch gegen Bußgeldbescheide
Nach einem Bußgeldbescheid oder einer Anordnung kann ein Einspruch sinnvoll sein. Besonders in Fällen, in denen die Messung fehlerhaft war oder die Beamten nicht korrekt gehandelt haben, kann dies zu einer Einstellung des Verfahrens führen. Hierbei können folgende Punkte eine Rolle spielen:
- Fehlerhafte Atemalkoholmessung
- Unzureichende Belehrung durch die Polizei
- Unklare Anzeichen für eine Trunkenheitsfahrt
Es ist entscheidend, alle Optionen zu prüfen und sich rechtzeitig rechtlich beraten zu lassen. Nach § 67 OWiG beträgt die Frist für einen Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid in der Regel zwei Wochen. Ein zügiges Handeln kann entscheidend sein, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden.
Wenn Sie in Neuengamme mit dem Thema Alkohol am Steuer konfrontiert sind, stehen wir Ihnen als erfahrene Kanzlei zur Seite. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Situation analysieren und die besten Optionen zur Verteidigung oder Einspruch zu erarbeiten.
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