Handy am Steuer in Altona-Altstadt
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Geblitzt auf der Reeperbahn? Handyverstoß am Steuer und seine Folgen
Das Fahren mit dem Handy am Steuer ist ein häufiges Problem, das auch die Bewohner von Altona-Altstadt betrifft. Insbesondere an vielbefahrenen Straßen wie der Reeperbahn oder der Stresemannstraße, wo sich der Verkehr oft staut, ist die Versuchung groß, während des Fahrens einen Blick auf das Smartphone zu werfen. Doch wer dies tut, riskiert nicht nur seine Sicherheit, sondern auch rechtliche Konsequenzen.
Rechtsfolgen bei Verstößen gegen § 23 StVO
Das Gesetz sieht klare Regelungen vor: Nach § 23 Abs. 1a StVO dürfen Fahrer während der Fahrt kein Mobiltelefon benutzen, es sei denn, sie nutzen ein freisprechendes Gerät. Bei einem Verstoß drohen:
- Bußgeld von 100 Euro
- 1 Punkt in Flensburg
Wird der Verstoß in einer Gefährdungssituation festgestellt – beispielsweise bei einem Unfall oder einem beinahe Zusammenstoß an der Kreuzung Holstenstraße / Feldstraße – können die Strafen deutlich höher ausfallen. In solchen Fällen droht ein Bußgeld von bis zu 200 Euro und 2 Punkte.
Vorurteile gegenüber Handyverstößen: Häufige Missverständnisse
Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass das Halten des Handys mit einer Freisprecheinrichtung straffrei ist. Dies ist nicht der Fall; auch das Halten des Handys während der Fahrt ist ein Verstoß. Zudem glauben viele, dass das Senden von Textnachrichten am Steuer nicht bestraft wird. In Wirklichkeit wird dies jedoch ebenfalls als schwerer Verstoß gewertet, da es die Aufmerksamkeit stark beeinflusst.
Praxisbeispiele aus Altona-Altstadt
In unseren Kanzlei-Gesprächen berichten Mandanten von verschiedenen Szenarien, in denen sie mit den Folgen eines Handyverstoßes konfrontiert wurden:
- Ein Autofahrer, der während des Staus an der Altonaer Straße eine WhatsApp-Nachricht lesen wollte, wurde von einem Blitzer erfasst. Er erhielt nicht nur ein Bußgeld, sondern auch einen Punkt in Flensburg.
- Eine Fahrerin, die an der Kreuzung zwischen der Bahrenfelder Straße und der Holstenstraße telefonierte, verursachte fast einen Auffahrunfall. Ihr drohte ein Bußgeld von 200 Euro und 2 Punkte.
- Ein Berufskraftfahrer, der während der Fahrt auf dem Altonaer Balkon mit einem Handy telefonierte, erhielt ein Fahrverbot von einem Monat, da er bereits mehrere Punkte im Flensburger Register hatte.
Handyverstoß und Rechtsmittel: Was tun bei einem Bußgeldbescheid?
Wenn Sie einen Bußgeldbescheid erhalten, besteht die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen Einspruch einzulegen. Hierbei sollten Sie die Unterstützung eines Rechtsanwalts in Anspruch nehmen, um Ihre Chancen auf eine Reduzierung des Bußgeldes oder der Punkte zu prüfen. In vielen Fällen können wir durch die genaue Überprüfung der Umstände, wie etwa der Messgenauigkeit oder der Beweislage, zu einer positiven Lösung für Sie gelangen.
Wenn Sie Fragen zu einem Vorfall oder einem Bußgeldbescheid haben, stehen wir Ihnen gerne für eine individuelle Beratung zur Verfügung.
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