Führerscheinentzug in Altona-Altstadt
Ihr Anwalt für Führerscheinentzug in Altona-Altstadt und Umgebung.
Geblitzt auf der Holstenstraße? Das sind Ihre Rechte
In Altona-Altstadt sind die Straßen oft stark frequentiert, besonders auf der Holstenstraße und am S-Bahnhof Altona. Bewohner und Pendler müssen sich nicht nur auf ein hohes Verkehrsaufkommen einstellen, sondern auch auf häufige Geschwindigkeitskontrollen. Ein Blitzer auf der Holstenstraße kann schnell zu einer kostspieligen Angelegenheit werden. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von 21 bis 25 km/h müssen Sie mit einem Bußgeld von 80 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Bei einer Überschreitung von mehr als 31 km/h droht bereits ein Fahrverbot von einem Monat.
Fahrverbot in Altona-Altstadt: Wann sich ein Einspruch lohnt
Ein Fahrverbot kann für viele Autofahrer in Altona-Altstadt katastrophale Folgen haben, insbesondere wenn man auf das Auto angewiesen ist. Ist Ihnen ein Fahrverbot auferlegt worden, sollten Sie umgehend prüfen, ob die rechtlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind. Nach § 25 StVG kann ein Fahrverbot bei bestimmten Verkehrsdelikten verhängt werden. Hierzu zählen unter anderem:
- Alkoholverstöße (ab 0,5 Promille) mit einem Bußgeld von 500 Euro und einem Monat Fahrverbot
- Wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb eines Jahres
- Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis
Ein Einspruch gegen das Fahrverbot kann sinnvoll sein, wenn Verfahrensfehler vorliegen oder die Verhängung des Verbots unverhältnismäßig erscheint. Der Einspruch muss innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Bescheids eingelegt werden.
Führerscheinentzug: Die häufigsten Gründe und deren Folgen
Ein Führerscheinentzug kann aus verschiedenen Gründen erfolgen, wobei häufige Ursachen in Altona-Altstadt insbesondere Alkoholdelikte und fahrerisches Fehlverhalten sind. So kann bereits ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille nach § 316 StGB eine Straftat vorliegen, die zur Entziehung der Fahrerlaubnis führt. Auch das Fahren unter Drogeneinfluss zieht ähnliche Konsequenzen nach sich.
Die rechtlichen Folgen sind gravierend:
- Bußgeld bis zu 3.000 Euro
- Mindestens 6 Monate bis zu 5 Jahren Fahrerlaubnissperre
- Notwendigkeit einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis
Ein typischer Fall aus unserer Praxis betrifft einen Mandanten, der auf der Elbchaussee mit 90 km/h bei erlaubten 50 km/h geblitzt wurde. Nach der ersten Bußgeldanzeige wurde er wegen wiederholter Verstöße zu einem Fahrverbot verurteilt. In solchen Fällen ist es entscheidend, frühzeitig eine rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen, um die besten Chancen auf eine positive Lösung zu wahren.
MPU-Vorbereitung: Chancen auf Wiedererlangung der Fahrerlaubnis
Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) ist für viele Betroffene eine Hürde, die es zu überwinden gilt, um die Fahrerlaubnis zurückzuerlangen. Die Vorbereitung auf die MPU sollte nicht unterschätzt werden. Ein fundiertes Coaching kann Ihnen helfen, die notwendigen Kenntnisse und Verhaltensweisen zu erlernen, um in der Prüfung zu bestehen. Häufige Themen sind:
- Verkehrspsychologische Einschätzungen
- Umgang mit Stresssituationen
- Die eigene Verkehrssicherheit bewerten
Für eine erfolgreiche MPU-Vorbereitung sind meist mehrere Sitzungen notwendig, um sich optimal auf die Prüfung vorzubereiten und die eigenen Chancen zu maximieren.
Unsere Kanzlei in Altona-Altstadt bietet Ihnen umfassende Unterstützung in allen Belangen des Führerscheinrechts. Ob Sie ein Fahrverbot anfechten oder sich optimal auf eine MPU vorbereiten möchten, wir stehen Ihnen beratend zur Seite.
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