Autorennen / Raser in Wohldorf-Ohlstedt
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Raserei in Wohldorf-Ohlstedt: Was bedeutet das für Sie?
In dem ruhigen Stadtteil Wohldorf-Ohlstedt, der von malerischen Straßen wie der Ohlstedter Straße und der Bergstedter Chaussee geprägt ist, kann es zu gefährlichen Situationen kommen, wenn Raser ihre Fahrzeuge übermäßig beschleunigen. Das illegale Autorennen, gemäß § 315d StGB, wird in Deutschland streng geahndet. Hier sind die gängigen Probleme, die Anwohner und Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich betreffen können.
Rechtsfolgen bei illegalen Autorennen
Die Strafen für Teilnehmer an illegalen Autorennen sind erheblich. Bereits bei einer Geschwindigkeitsübertretung von 21 km/h in einer 50er-Zone, wie beispielsweise auf der Hummelsbüttler Landstraße, drohen Bußgelder von bis zu 160 Euro und zwei Punkte in Flensburg. Bei schwereren Delikten, die unter das Autorennen-Gesetz fallen, können folgende Strafen verhängt werden:
- Bußgelder bis zu 10.000 Euro
- Fahrverbote von bis zu 3 Monaten
- Führerscheinentzug für bis zu 5 Jahre bei wiederholten Verstößen
Zusätzlich können die Fahrer im Falle eines Unfalls zivilrechtlich haftbar gemacht werden, was zu hohen Schadensersatzforderungen führen kann.
Typische Verkehrssituationen in Wohldorf-Ohlstedt
Die Verkehrssituation in Wohldorf-Ohlstedt ist durch eine Kombination aus ruhigen Wohnstraßen und stark frequentierten Durchgangsstraßen gekennzeichnet. Besonders an den Kreuzungen, wie der an der Hummelsbüttler Landstraße und der Bergstedter Chaussee, kommt es häufig zu gefährlichen Situationen durch Raser. Hier sind einige häufige Szenarien:
- Raserei auf der Ohlstedter Straße, vor allem in den Abendstunden, wenn der Verkehr abnimmt.
- Illegale Rennen auf der Bergstedter Chaussee, wo die Straßen breit und geradlinig sind.
- Unfallgefahr an den Einmündungen, wo Raser versuchen, andere Verkehrsteilnehmer zu überholen.
Die städtischen Blitzer sind in diesen Bereichen häufig aktiv, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Raser von der Polizei erwischt werden. Das Verkehrsaufkommen in der Hauptverkehrszeit kann zudem dazu führen, dass solche Rennen besonders gefährlich werden.
Rechtslage und Verteidigungsmöglichkeiten
Gemäß § 315d StGB ist das Fahren bei einem illegalen Autorennen strafbar, was zu einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder einer Geldstrafe führen kann. In vielen Fällen können Betroffene jedoch auf einen Einspruch oder eine Verteidigung hoffen, insbesondere wenn die Beweise nicht eindeutig sind oder technische Mängel am Fahrzeug vorlagen. Gemäß § 24 StVG kann ein Einspruch auch dann sinnvoll sein, wenn die festgestellte Geschwindigkeit nicht dem tatsächlichen Fahrverhalten entspricht.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Mandant wurde in Wohldorf-Ohlstedt während eines vermeintlichen Autorennens gestoppt, obwohl er lediglich mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, um einen anderen Verkehrsteilnehmer zu überholen. Durch die sorgfältige Prüfung der Umstände und das Vorlegen von Beweismaterial konnte die Kanzlei letztlich eine Reduzierung der Strafen erreichen.
Wenn Sie in einen Vorfall verwickelt sind, der mit illegalen Autorennen oder Raserei zu tun hat, stehen wir Ihnen mit unserer Erfahrung im Verkehrsrecht zur Seite. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Optionen durchgehen und Ihre Rechte wahren.
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