Ordnungswidrigkeiten in Wellingsbüttel
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Geblitzt auf der Bramfelder Straße? Das sind Ihre Rechte
In Wellingsbüttel, einem ruhigen Stadtteil im Bezirk Wandsbek, sind Verkehrsteilnehmer häufig mit Ordnungswidrigkeiten konfrontiert. Besonders die Bramfelder Straße und die Kreuzung mit der Wellingsbütteler Landstraße sind bekannte Blitzstandorte, die Autofahrer in die Defensive drängen. Viele Bewohner erhalten dort Bußgeldbescheide wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen, die schnell hohe Summen und Punkte in Flensburg nach sich ziehen können.
Das Bußgeld für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 bis 25 km/h beträgt beispielsweise 80 Euro und führt zu einem Punkt in Flensburg. Bei Überschreitungen von mehr als 40 km/h sind es bereits 160 Euro und zwei Punkte. Zudem drohen Fahrverbote ab einer Überschreitung von 61 km/h innerorts, und zwar für einen Monat.
Fahrverbot in Wellingsbüttel: Wann sich ein Einspruch lohnt
Ein Fahrverbot kann gravierende Auswirkungen auf das tägliche Leben der Betroffenen haben. Insbesondere Pendler, die auf das Auto angewiesen sind, stehen vor der Herausforderung, ihren Alltag neu zu organisieren. In Wellingsbüttel ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel zwar gegeben, doch nicht jeder hat die Möglichkeit, auf Busse oder Bahnen auszuweichen.
Ein Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid ist in vielen Fällen sinnvoll. Betroffene haben dafür 14 Tage Zeit, um ihren Einspruch schriftlich einzureichen. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Mandant erhielt einen Bußgeldbescheid wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 38 km/h auf der Wellingsbütteler Landstraße. Nach eingehender Prüfung ergab sich, dass das Messgerät nicht korrekt kalibriert war, was zur Aufhebung des Bescheids führte.
Häufige Bußgeldfallen im Bezirk Wandsbek
In Wellingsbüttel und den angrenzenden Stadtteilen wie Eilbek und Wandsbek sind zahlreiche Verkehrssituationen mit erhöhtem Bußgeldrisiko zu beobachten. Dazu gehören:
- Falschparken auf der Alsterkrugchaussee: Bußgeld von 20 bis 100 Euro, je nach Schwere des Verstoßes.
- Missachtung von Halteverboten, etwa an der Ecke Wellingsbütteler Landstraße: 30 bis 80 Euro und ggf. Abschleppen des Fahrzeugs.
- Überfahren von Ampeln, insbesondere an der Kreuzung Wellingsbütteler Landstraße/Bramfelder Straße: 200 Euro und zwei Punkte bei Rotlichtverstoß.
Die Rechtslage ist klar: Laut § 24 StVG sind Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr zu ahnden, während das OWiG die Verfahren regelt. Wer sich gegen einen Bußgeldbescheid wehren möchte, sollte die Unterstützung eines Fachanwalts in Anspruch nehmen.
Rechtsfolgen und mögliche Verteidigungsansätze
Die Rechtsfolgen von Ordnungswidrigkeiten sind nicht zu unterschätzen. Neben Bußgeldern und Punkten sind auch Fahrverbote denkbar, die bei wiederholten Verstößen ausgedehnt werden können. § 25 StVG regelt die Anordnung von Fahrverboten, die bei schwerwiegenden Verstößen für einen Zeitraum von einem Monat bis zu drei Monaten verhängt werden können.
Typische Verteidigungsansätze umfassen:
- Die Überprüfung der Messgenauigkeit von Blitzern.
- Die Prüfung der Verkehrszeichen, um die Rechtmäßigkeit der Anordnung zu hinterfragen.
- Die Möglichkeit, mildernde Umstände geltend zu machen, etwa bei einer Gefährdungslage.
Insgesamt ist es ratsam, rechtzeitig einen Anwalt zu konsultieren, um die besten Optionen zur Verteidigung in Anspruch zu nehmen.
Wenn Sie in Wellingsbüttel mit einem Bußgeldbescheid konfrontiert sind, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Rechte zu wahren und die bestmögliche Lösung zu finden.
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