MPU-Beratung in Sinstorf
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MPU-Vorbereitung in Sinstorf: Ihre Chancen auf eine positive Begutachtung
Die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) ist häufig der entscheidende Schritt für Autofahrer in Sinstorf, die aufgrund von Verkehrsdelikten, insbesondere Alkohol- und Drogenmissbrauch, ihre Fahrerlaubnis verloren haben. Die MPU wird angeordnet, wenn ein Fahrer beispielsweise mehr als 1,6 Promille Alkohol im Blut hatte (§ 13 Abs. 1 Nr. 2 StVG) oder mehrfach wegen Drogenbesitzes auffällig wurde. Die Herausforderung besteht darin, dass die MPU oft als Hürde wahrgenommen wird, die es zu überwinden gilt, um wieder mobil zu sein.
Häufige Gründe für eine MPU-Anordnung
In Sinstorf gibt es zahlreiche Verkehrssituationen, die zu einem Führerscheinentzug führen können. Insbesondere die Straßen wie die Harburger Straße, die an stark frequentierten Kreuzungen wie der Heidenauer Straße aufeinandertreffen, bergen Risiken. Blitzer sind hier keine Seltenheit, und ein zu schnelles Fahren kann schnell zu Punkten in Flensburg führen. Ein typischer Fall könnte wie folgt aussehen:
- Ein Fahrer wird mit 25 km/h zu schnell auf der Harburger Straße geblitzt, was 1 Punkt in Flensburg und ein Bußgeld von 120 Euro (§ 24 StVG) nach sich zieht. Bei einer Wiederholung könnte dies zur MPU führen.
- Ein anderer Fahrer hat in der Vergangenheit mehrfach gegen die Promillegrenze verstoßen. Der letzte Vorfall war ein Führerscheinentzug wegen 1,7 Promille. Auch hier ist die MPU unerlässlich, um die Fahrerlaubnis zurückzuerhalten.
Rechtsfolgen und Sanktionen im Überblick
Fahrverbot, Punkte und Bußgelder sind die häufigsten Rechtsfolgen nach Verkehrsverstößen. Die Dauer eines Fahrverbots kann bis zu 3 Monate betragen, während die Punkte in Flensburg bei schwerwiegenden Verstößen ansteigen können. Ein weiterer Punkt aus einem Bußgeldbescheid kann bereits zur MPU führen:
- Bußgeld ab 100 Euro für Geschwindigkeitsüberschreitungen ab 21 km/h.
- Bußgeld von 500 Euro und 2 Punkte für Fahren unter Drogeneinfluss.
- Ein Fahrverbot kann bereits nach 8 Punkten in Flensburg verhängt werden (§ 4 StVG).
Die Fristen für die MPU-Anordnung sind nicht festgelegt, es ist jedoch ratsam, sich innerhalb von 2 bis 4 Monaten nach dem Führerscheinentzug um die MPU zu kümmern, um die Chance auf eine positive Begutachtung zu erhöhen.
Die Rolle der MPU-Beratung für Sinstorfer Verkehrsteilnehmer
Eine fundierte MPU-Beratung kann den entscheidenden Unterschied machen. Viele Mandanten kommen zu uns, nachdem sie bereits eine negative MPU erlebt haben oder unsicher sind, wie sie sich vorbereiten sollen. Typische Fragen, die wir in der Beratung klären, sind:
- Wie bereite ich mich auf die psychologische Befragung vor?
- Welche Unterlagen benötige ich für die MPU?
- Wie gehe ich mit meiner Vorgeschichte um, um meine Chancen zu erhöhen?
Wir unterstützen unsere Mandanten dabei, ein individuelles Konzept zur Vorbereitung zu entwickeln, das auf den persönlichen Umständen basiert. Dies kann die Durchführung von Seminaren zur Verhaltensänderung oder die Teilnahme an Alkohol- oder Drogenberatungen umfassen. Der § 11 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) legt fest, dass die MPU eine Überprüfung der Fahreignung ist, die auch auf der Grundlage von Verhaltensänderungen positiv beeinflusst werden kann.
Wenn Sie in Sinstorf oder Umgebung auf Probleme mit der MPU stoßen, laden wir Sie ein, sich bei uns zu melden. Gemeinsam erarbeiten wir eine Strategie, um Ihre Fahrerlaubnis zurückzuerhalten und künftige Probleme zu vermeiden.
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