MPU-Beratung in Marienthal
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Mit dem Auto durch Marienthal: MPU als Konsequenz von Verkehrsverstößen
Im Hamburger Stadtteil Marienthal, insbesondere an stark frequentierten Straßen wie der Wandsbeker Chaussee oder der Alten Teichstraße, kommt es häufig zu Verkehrskontrollen. Bei einer Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder bei Alkohol- und Drogenverstößen drohen nicht nur Bußgelder, sondern auch schwerwiegendere rechtliche Konsequenzen: die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU). Diese kann entscheidend für die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis sein.
Typische Verkehrsverstöße und deren Folgen
Ein häufiger Grund für die Anordnung einer MPU sind Verkehrsstraftaten, wie beispielsweise das Fahren unter Alkoholeinfluss. Laut § 24a StVG wird bereits ab einem Blutalkoholwert von 0,5 Promille ein Bußgeld von 500 Euro und ein Fahrverbot von einem Monat verhängt. Bei einer Wiederholung oder bei schwereren Verstößen, wie dem Fahren mit mehr als 1,1 Promille, kann es zu einem Entzug der Fahrerlaubnis kommen, was eine MPU zur Folge hat.
Ein weiteres Beispiel aus der Praxis: Ein Mandant wurde auf der Wandsbeker Chaussee mit 30 km/h zu schnell geblitzt. Hier droht gemäß § 3 Abs. 3 StVO ein Bußgeld von 120 Euro sowie zwei Punkte in Flensburg. Bei wiederholten Verkehrsverstößen kann das Straßenverkehrsamt die Fahrerlaubnis entziehen und ebenfalls eine MPU anordnen.
Die MPU: Vorbereitung ist alles
Die medizinisch-psychologische Untersuchung ist nicht nur ein bürokratischer Akt, sondern stellt eine echte Hürde für viele Autofahrer dar. In der Regel müssen Sie sich auf verschiedene Testverfahren einstellen, die Ihre Fahreignung überprüfen sollen. Dazu gehören unter anderem psychologische Gespräche und Tests zur Verkehrstüchtigkeit. Ein positiver MPU-Bescheid ist unerlässlich für die Wiedererlangung des Führerscheins.
Unsere Kanzlei bietet umfassende MPU-Beratung und -Vorbereitung an. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre individuelle Situation zu analysieren und mögliche Schwachstellen zu identifizieren. Dabei ist es wichtig, sich frühzeitig mit der Materie auseinanderzusetzen, da die Vorbereitung auf die MPU mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann.
Rechtliche Grundlagen und Fristen
Die rechtlichen Grundlagen für die Anordnung einer MPU finden sich im Straßenverkehrsgesetz (StVG) sowie in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO). Wenn die Fahrerlaubnis entzogen wird, müssen Sie in der Regel mit einer Sperrfrist von mindestens sechs Monaten rechnen, bevor Sie einen Antrag auf Wiedererteilung stellen können. Diese Frist kann sich je nach Schwere des Verstoßes und weiteren vorliegenden Faktoren verlängern.
Im Fall von Drogenverstößen gelten strengere Kriterien. Hierbei kann auch das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) zur Anwendung kommen, was zusätzlich zu strafrechtlichen Konsequenzen führen kann. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, dass bei Drogenmissbrauch die MPU oft erst nach einem Jahr Abstinenz erfolgreich absolviert werden kann, was eine gründliche Vorbereitung und Beratung unumgänglich macht.
Praxisbeispiele: MPU-Beratung in Marienthal
- Fahren ohne gültigen Führerschein:
- Wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitungen:
- Alkoholverstoß:
Die MPU ist ein komplexes Thema, das eine individuelle Beratung erfordert. Unsere Kanzlei in Hamburg-Marienthal steht Ihnen mit Fachwissen und Erfahrung zur Seite, um Sie optimal auf diese Herausforderung vorzubereiten.
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