Ordnungswidrigkeiten in Stellingen
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Geblitzt auf der Kieler Straße? Das sind Ihre Rechte
Die Kieler Straße in Stellingen ist eine stark befahrene Verkehrsader, die häufig zum Ziel von Geschwindigkeitskontrollen wird. Hier kommt es regelmäßig zu Bußgeldbescheiden wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen, die aufgrund der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h schnell zu einem teuren Vergnügen werden können. Wer innerorts um z.B. 21 km/h zu schnell fährt, muss mit einem Bußgeld von 70 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Bei einer Überschreitung von mehr als 31 km/h droht bereits ein Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkte sowie ein einmonatiges Fahrverbot gemäß § 24 StVG.
Fahrverbot in Stellingen: Wann sich ein Einspruch lohnt
Ein Fahrverbot kann erhebliche Auswirkungen auf Ihren Alltag haben, insbesondere wenn Sie auf das Auto angewiesen sind. In Stellingen sind häufige Gründe für ein Fahrverbot die wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitung oder das Fahren unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen. Bei einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille oder mehr wird gemäß § 24a StVG ein Fahrverbot von einem Monat verhängt, während bei Wiederholungstätern oder besonders schweren Verstößen sogar längere Fahrverbote möglich sind. In solchen Fällen ist es ratsam, einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen, um die rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen.
Häufige Bußgeldfallen im Bezirk Eimsbüttel
In Stellingen gibt es mehrere Straßen und Kreuzungen, an denen Verkehrsteilnehmer häufig in die Falle tappen. Dazu gehören die Hoheluftchaussee, die Verbindung zur Bundesstraße B4 sowie die Straßen rund um den Volkspark. Typische Verstöße sind:
- Geschwindigkeitsüberschreitung: 70 Euro bei 21 km/h zu schnell, 160 Euro bei 31 km/h
- Rotlichtverstöße: 200 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot
- Handy am Steuer: 100 Euro und ein Punkt
Die rechtlichen Grundlagen für diese Ordnungswidrigkeiten finden sich im Straßenverkehrsgesetz (StVG) und der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO). Ein Einspruch kann sich lohnen, wenn beispielsweise die Messung fehlerhaft war oder die Verkehrszeichen nicht ordnungsgemäß aufgestellt waren.
Typische Mandantensituationen aus der Praxis
In der Praxis sehen wir häufig Mandanten, die einen Bußgeldbescheid erhalten haben und sich unsicher sind, ob ein Einspruch sinnvoll ist. Ein Beispiel ist ein Autofahrer, der in Stellingen auf der Holstenstraße mit 65 km/h bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h geblitzt wurde und nun ein Bußgeld von 70 Euro zahlen soll. Hier kann geprüft werden, ob die Messung korrekt durchgeführt wurde. Ein anderer Mandant erhielt einen Bescheid wegen eines Rotlichtverstoßes an der Kreuzung Kieler Straße und Hoheluftchaussee. Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass die Ampel zum Zeitpunkt des Überfahrens nicht ordnungsgemäß funktionierte. Solche Details können entscheidend sein und zu einer Abweisung des Bußgeldes führen.
Wenn Sie in Stellingen mit einem Bußgeldbescheid konfrontiert sind, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unsere erfahrenen Anwälte für Verkehrsrecht helfen Ihnen dabei, Ihre Rechte zu wahren und die bestmögliche Lösung zu finden.
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