Ordnungswidrigkeiten in Altona-Nord
Ihr Anwalt für Ordnungswidrigkeiten in Altona-Nord und Umgebung.
Geblitzt auf der Stresemannstraße? Das sind Ihre Rechte
In Altona-Nord, insbesondere auf stark frequentierten Straßen wie der Stresemannstraße und der Holstenstraße, sind Geschwindigkeitsübertretungen und andere Verkehrsordnungswidrigkeiten an der Tagesordnung. Anwohner und Verkehrsteilnehmer sehen sich häufig mit Bußgeldbescheiden konfrontiert. Diese können schnell zu finanziellen Belastungen und sogar zu Punkten in Flensburg führen. Die rechtlichen Möglichkeiten, gegen solche Bescheide vorzugehen, sind jedoch oft ungenutzt.
Typische Verkehrsordnungswidrigkeiten in Altona-Nord
Die häufigsten Verkehrsordnungswidrigkeiten, die in Altona-Nord auftreten, umfassen:
- Geschwindigkeitsüberschreitungen, insbesondere an den Blitzeranlagen an der Stresemannstraße und der Holstenstraße
- Falschparken in Anwohnerparkzonen, wie etwa rund um den Altonaer Bahnhof
- Missachtung von Verkehrsschildern, insbesondere an den Kreuzungen Holstenstraße / Max-Brauer-Allee
Bei Geschwindigkeitsübertretungen drohen Bußgelder von 15 Euro bis zu 600 Euro, abhängig von der Schwere des Verstoßes. Zudem können Punkte in Flensburg und, bei wiederholten Verstößen, sogar Fahrverbote von bis zu drei Monaten verhängt werden (§ 4 StVG, § 25 StVG).
Rechtsfolgen bei Ordnungswidrigkeiten
Die Folgen von Ordnungswidrigkeiten sind für Betroffene nicht unerheblich. Ein typischer Fall könnte wie folgt aussehen: Ein Anwohner wird auf der Stresemannstraße mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h geblitzt. Der Bußgeldbescheid beläuft sich auf 70 Euro und es werden 1 Punkt in Flensburg verhängt. Bei einer Überschreitung von 41 km/h steigt das Bußgeld auf 240 Euro und es drohen 2 Punkte sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Die Frist für den Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid beträgt in der Regel zwei Wochen nach Erhalt des Bescheids (§ 67 OWiG). Ein Einspruch kann sich in vielen Fällen lohnen, insbesondere wenn formale Fehler oder unklare Messungen vorliegen.
Wann lohnt sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Ein Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein:
- Unzureichende Beweismittel: Wenn die Messung nicht korrekt durchgeführt wurde oder der Messpunkt ungenau ist.
- Formfehler: Wenn der Bescheid nicht den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
- Verhältnismäßigkeit: Wenn das Bußgeld im Verhältnis zum Verstoß als unangemessen hoch erscheint.
In Altona-Nord sind wir häufig mit der Anfechtung von Bußgeldern aufgrund von fehlerhaften Messungen vertraut. So können etwa Blitzeranlagen an der Holstenstraße fehlerhafte Daten liefern, die im Einspruchsverfahren als Argument genutzt werden können.
Praktische Unterstützung durch unsere Kanzlei
Als rechtliche Berater in Altona-Nord stehen wir Ihnen zur Seite, wenn Sie gegen einen Bußgeldbescheid vorgehen möchten. Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Betroffene nicht wissen, dass sie das Recht haben, Einspruch einzulegen. Besonders in Fällen, in denen die Beweisführung unklar ist, kann sich die Unterstützung durch einen Anwalt in der Regel auszahlen. Wir überprüfen Ihren Fall eingehend und helfen Ihnen, die bestmögliche Lösung zu finden.
Wenn Sie Fragen zu einem Bußgeldbescheid haben oder einen Einspruch einlegen möchten, stehen wir Ihnen gerne für eine individuelle Beratung zur Verfügung.
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