Führerscheinentzug in Schnelsen
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Führerscheinentzug in Schnelsen: So reagieren Sie richtig
In Schnelsen, einem Stadtteil mit hohem Verkehrsaufkommen und zahlreichen Kreuzungen, kommt es häufig zu Situationen, in denen Autofahrer mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Insbesondere Geschwindigkeitsüberschreitungen, die an stark befahrenen Straßen wie der Holsteiner Chaussee oder der Schnelsener Landstraße häufig vorkommen, führen nicht selten zu einem Führerscheinentzug. Die rechtlichen Folgen sind gravierend: Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 21 km/h innerorts müssen Sie mit einem Bußgeld von 80 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Ab 31 km/h droht außerdem ein einmonatiges Fahrverbot.
Ein Führerscheinentzug kann darüber hinaus auch durch Alkohol- oder Drogenauffälligkeiten auf den Straßen von Schnelsen, wie beispielsweise am Schnelsener Platz, erfolgen. Hierbei gilt gemäß § 315c StGB, dass das Fahren unter Einfluss von Alkohol ab einem Blutalkoholwert von 0,5 Promille zu einem Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkten und einem Führerscheinentzug von mindestens einem Monat führt.
MPU-Vorbereitung: So sichern Sie Ihre Fahrerlaubnis
Ein weiterer häufiger Grund für den Verlust der Fahrerlaubnis in Schnelsen ist das Auflagenverfahren nach einer MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung). Bei einer Erstverurteilung wegen Alkohol am Steuer müssen Betroffene häufig mit der Anordnung einer MPU rechnen, bevor ihnen die Fahrerlaubnis neu erteilt wird. Die Frist bis zur Wiedererteilung kann mehrere Monate in Anspruch nehmen, und es sind oft zusätzliche Kosten von bis zu 300 Euro für die MPU selbst zu tragen.
Die Vorbereitung auf eine MPU sollte ernst genommen werden. Häufige Gründe für das Scheitern sind unzureichende Kenntnisse über die eigenen Verhaltensmuster und die psychologischen Anforderungen der Prüfung. Wir beraten Sie individuell zu den notwendigen Schritten und helfen Ihnen, Ihre Chancen auf eine positive Bewertung zu maximieren.
Fahrverbot auf der Holsteiner Chaussee: Einspruch lohnt sich
Wenn Sie auf der Holsteiner Chaussee oder einer der anderen vielbefahrenen Straßen in Schnelsen mit einem Fahrverbot belegt wurden, sollten Sie die Möglichkeit eines Einspruchs in Betracht ziehen. Ein Fahrverbot wird bei bestimmten Verkehrsdelikten verhängt, und die Dauer kann zwischen einem Monat und drei Monaten liegen. Bei einer wiederholten Geschwindigkeitsüberschreitung oder einem Unfall mit Personenschaden kann das Fahrverbot sogar länger ausfallen.
Die Erfolgsaussichten eines Einspruchs hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Beweisführung und der korrekten Anwendung der StVO. Beispielsweise kann der Einsatz eines Blitzerfoto-Experten helfen, die Messgenauigkeit zu hinterfragen. Auch die Einhaltung der Fristen ist entscheidend: Ein Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid muss innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung eingelegt werden.
Typische Mandantensituationen in Schnelsen
- Geschwindigkeitsüberschreitung:
- Fahren unter Alkohol: Ein Klient war mit 0,7 Promille unterwegs und musste eine MPU absolvieren. Mit unserer Unterstützung konnte er sich optimal vorbereiten und erhielt nach der MPU seine Fahrerlaubnis zurück.
- Verkehrsunfall: Ein Mandant war in einen Verkehrsunfall verwickelt, bei dem eine andere Person verletzt wurde. Wir haben erfolgreich die Haftungsfragen geklärt und das Fahrverbot abwenden können.
Wenn Sie in Schnelsen mit einem Führerscheinentzug oder anderen Verkehrsrechtsproblemen konfrontiert sind, stehen wir Ihnen mit unserer Expertise zur Seite. Lassen Sie sich umfassend beraten, um Ihre Rechte zu wahren und mögliche Folgen zu minimieren.
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