Führerscheinentzug in Bergstedt
Ihr Anwalt für Führerscheinentzug in Bergstedt und Umgebung.
Geblitzt auf der Wiesenstraße? Das sind Ihre Rechte
In Bergstedt, einem Stadtteil des Bezirks Wandsbek, sind Geschwindigkeitsüberschreitungen häufige Ursachen für Bußgelder und Punkte in Flensburg. Die Wiesenstraße, eine der Hauptverkehrsadern, ist besonders bekannt für ihre Geschwindigkeitsmessungen. Wer hier auf 50 km/h beschleunigt, riskiert bei einer Überschreitung von nur 21 km/h ein Bußgeld von 80 Euro und einen Punkt in Flensburg gemäß § 24 StVG. Ab 31 km/h über der Geschwindigkeit droht ein Fahrverbot von einem Monat. In stark befahrenen Zeiten kann es zudem zu unangemessenen Messungen kommen, was Ihnen möglicherweise zu Gute kommt.
Fahrverbot in Bergstedt: Wann sich ein Einspruch lohnt
Ein Fahrverbot ist nicht nur eine Einschränkung, sondern kann auch Ihre berufliche Existenz gefährden. Besonders häufig betroffen sind Pendler, die auf ihr Auto angewiesen sind. Nach § 25 StVG kann ein Fahrverbot von einem Monat bis zu drei Monaten verhängt werden. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Mandant erhielt ein Fahrverbot wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 41 km/h auf der Straße Am Karpfenteich. Hier wäre ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid sinnvoll, wenn formale Fehler vorliegen oder die Messung fehlerhaft war. Ein Einspruch kann innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt des Bescheides eingelegt werden.
Führerscheinentzug: Was nun?
Der Entzug der Fahrerlaubnis ist eine drastische Maßnahme, die oft aus schwerwiegenden Verkehrsdelikten resultiert. Typische Situationen sind die Wiederholung von Geschwindigkeitsüberschreitungen oder das Fahren unter Alkoholeinfluss. Nach § 69 StGB kann in solchen Fällen der Führerschein für mindestens sechs Monate bis zu fünf Jahren entzogen werden. Für Bewohner von Bergstedt, die beispielsweise auf der Bergstedter Straße bei einer Kontrolle mit 1,5 Promille festgestellt wurden, ist dies eine schwerwiegende Konsequenz. Hier ist die Vorbereitung auf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) unabdingbar, um die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis zu ermöglichen.
MPU-Vorbereitung: Schritt für Schritt zur Fahrerlaubnis
Die MPU ist für jeden, der seinen Führerschein zurückerlangen möchte, unerlässlich. Die Vorbereitung sollte frühzeitig beginnen und umfasst unter anderem die Auseinandersetzung mit den Gründen des Führerscheinentzugs. Ein Beispiel aus unserer Kanzlei: Ein Mandant, dessen Führerschein wegen Drogenmissbrauch entzogen wurde, bereitete sich intensiv auf die MPU vor und konnte nach erfolgreicher Teilnahme seinen Führerschein nach nur sechs Monaten zurückerhalten. Wichtig ist, dass Sie sich nicht allein auf die MPU verlassen, sondern professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen. Ein erfahrener Anwalt kann Ihnen helfen, die richtigen Strategien zu entwickeln und die entsprechenden Nachweise zu erbringen.
Falls Sie mit einem Führerscheinentzug, einem drohenden Fahrverbot oder der MPU konfrontiert sind, stehen wir Ihnen in Bergstedt kompetent zur Seite. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.
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